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Ahrens-Pläne liegen aus

Im Petershäger Rathaus liegen ab heute die Genehmigungsunterlagen der Firma Ahrens aus. Bis Ende des Jahres können Gegner dagegen Beschwerde einlegen. Das Unternehmen will in Lahde Abfälle recyclen, darunter auch welche mit gefährlichen Stoffen. Bei der Bezirksregierung hat Ahrens eine Lagerung von maximal 46.000 Tonnen Müll beantragt. Davon sollen höchstens 6.000 Tonnen gefährlich sein. Dabei handelt es sich vor allem um Gleisschotter, der krebserregende Stoffe wie Arsen, Quecksilber und Glyphosat enthalten kann. Gegen die Abfallbehandlungsanlage hat sich Widerstand gebildet, zum Beispiel eine Bürgerinitiative. Sie fürchtet eine große Gefahr für Mensch und Natur in Lahde.  Die Unterlagen liegen noch bis Mitte Dezember im Lahder Rathaus und im Dienstgebäude der Bezirksregierung in Minden aus.