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Christina Wolff
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Erster Prozesstag nach Brandanschlag

Im Prozess um den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica-Eisbergen könnte es auf ein Urteil wegen versuchten Mordes hinauslaufen. Das haben die Richter am Bielefelder Landgericht zum Prozessauftakt angedeutet. Angeklagt sind die drei Männer und eine Frau wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Sie sollen vor anderthalb Jahren zwei Molotov-Cocktails auf die Unterkunft geworfen haben, die damals aber kaum Schäden angerichtet haben. Schon in einem ersten Prozess hatten Richter am Mindener Amtsgericht gesagt, bei der Tat könnte es sich um einen Mordversuch gehandelt haben. Sie haben den Fall deshalb an das Landgericht abgegeben.