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Lange Haftstraße gefordert

Im Fall eines Brandstifters aus Minden ist die Anklage von dem Vorwurf des versuchten Mordes abgerückt. Die Staatsanwaltschaft hat in ihrem Plädoyer vor dem Bielefelder Landgericht sechs Jahre und zehn Monate Haft wegen versuchten Totschlags gefordert. Der Angeklagte hatte gestanden im Januar die Wohnung seiner Ex-Freundin in Brand gesteckt zu haben. Sie war zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Die Flammen griffen schnell auf das Mehrfamilienhaus über. Ein Bewohner konnte sich nur durch einen Sprung auf das Dach eines Nachbarhauses retten.Das Urteil in dem Prozess wird für morgen erwartet.