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Loveparade-Katastrophe: Neues Gutachten angekündigt

Im festgefahrenen Loveparade-Verfahren will die Staatsanwaltschaft Duisburg ein weiteres Gutachten einholen. Die erste Anklage vor Gericht scheiterte, weil die Richter das erste Gutachten der Staatsanwaltschaft bemängelten.  

Die Staatsanwaltschaft will mit dem neuen Gutachten erreichen, dass Mitarbeitern der Stadt und des Veranstalters der Prozess gemacht wird. Schon vor zwei Jahren hatte sie Anklage gegen zehn Angestellte der Stadt und der Veranstaltungsfirma erhoben. Im April dieses Jahres lies das Landgericht die Anklage aber nicht zur Hauptverhandlung zu. Die Richter sagten, das erste Gutachten sei fehlerhaft. Beim Techno-Festival in Duisburg im Juli 2010 war es an einer Engstelle zu einer Massenpanik gekommen. 21 Menschen kamen ums Leben, darunter auch ein Bad Oeynhausener. Hunderte wurden verletzt.