Eurobahn vor Kündigung?

Die Eurobahn hat die zweite Abmahnung bekommen. Der  Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe warf dem Unternehmen Organisationsversagen in allen vier Netzen vor. Die Leistungen seien nicht hinnehmbar, sagte NWL-Geschäftsführer Künzel bei der Verbandsversammlung in Unna. Mit der erneuten Abmahnung hat der Verband jetzt die Möglichkeit, die Verträge mit der Tochter des französischen Keolis-Konzerns zu kündigen. Die Eurobahn hatte Anfang des Jahres bereits wegen Zugausfällen, Verspätungen und mangelndem Informations-Service eine „gelbe Karte“ bekommen. Keolis hatte daraufhin Besserung gelobt, was aber offenbar nicht gelungen ist.    

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