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LKA untersucht ungeklärte Mordfälle aus OWL

Das Landeskriminalamt in Düsseldorf versucht 50 ungeklärte Mordfälle aus Ostwestfalen nachträglich aufzuklären. Speziell ausgebildete Profiler lassen sich die teilweise schon seit Jahrzehnten geschlossene Akten von der Bielefelder Mordkommission zuschicken. Sie suchen darin nach möglichen Hinweise oder Spuren, die bisher unentdeckt geblieben sind.

 

Helfen könnte den Profilern die Kriminaltechnik, die sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat. So können heute an Tatgegenständen genetische Spuren gefunden werden und einen Mörder noch nach Jahrzehnten überführen. Das LKA nimmt sich erstmal alle ungeklärten Mordfälle vor, die nach 1990 in Ostwestfalen passiert sind. Darunter zum Beispiel der Fall Sandra Zimmermann, die 1992 beim Trampen von Bünde nach Bad Salzuflen verschleppt wurde. Auch der Mord an Frauke Liebs aus Lübbecke, der Petershäger Raubmord an Irma K. und der Giftmord bei BASF in Minden werden von den Profilern nochmal untersucht.

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