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Markus Steinacker
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Studioblog

Endlich geht es loooos!

Die EM 2020 läuft - und jetzt startet auch DIE MANNSCHAFT ins Turnier. Deutschland gegen Frankreich: heute Abend, 21 Uhr. DIE VIER VON HIER sprechen heute Morgen mit ganz besonderen Fußball-Expert*innen über die Chancen von Jogis Jungs: Die Mini Kicker von der FT Dützen tippen das Spiel.

Holt euch den Impfnachweis - aber bitte nacheinander!

Ab heute stellen die Apotheken den digitalen Impfnachweis aus. Was der kann, was Ihr dafür braucht und mit wie langen Schlangen die Apotheken bei uns rechnen: Die VIER VON HIER fragen heute Morgen nach. Hier gibt's nochmal zum Nachgucken, welche Apotheken im bei uns den Nachweis ausstellen können. Ihr habt noch mehr Fragen? Hier gibt's die FAQs für Euch:

Was ist der digitale Impfnachweis?

Einen vollen Corona-Impfschutz kann man künftig auch auf dem Handy vorzeigen - mit einem digitalen Impfpass, der jetzt schrittweise starten soll. Das ausgedruckte Dokument mit Impfdaten und Impfstoffen wird mit einem QR-Code oder Barcode versehen und dieses Zertifikat wird dann in die geeigneten Apps importiert. Nach einer Testphase sollen sich nun nach und nach Impfzentren, Praxen und Apotheken ans System anschließen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am 10. Juni sagte. Ende Juni solle die Anwendung namens "CovPass" dann aber für alle Interessenten zur Verfügung stehen. Mehrere Millionen schon geimpfte Menschen sollen den digitalen Nachweis nachträglich bekommen können.

Welche Vorteile hat der digitale Impfnachweis`?

Mit dem digitalen Weg kann man genauso Testpflichten und Quarantänevorgaben umgehen, weil man als vollständig geimpfter nun mühelos nur die App auf seinem Smartphone vorweisen muss. Es erspart eventuelle Suchaktionen nach dem gelben Impfpass, den man sonst bei sich tragen müsste, der außerdem beschädigt werden könnte.

Wie sicher ist diese App und welche Daten werden gespeichert?

Um Missbrauch zu vermeiden, dürfen nur autorisierte Personen den digitalen Impfnachweis erstellen. Geschieht dies nachträglich ausgehend vom Papier-Impfheft, soll man auch einen Ausweis vorzeigen müssen. Apotheken sollen Impfbücher auf Fälschungen überprüfen, wie sie es bei anderen Dokumenten wie Rezepten auch schon tun.

Alle digitalen Impfnachweise werden laut Bundesgesundheitsministerium "nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Dauerhaft gespeichert werden sie nur dezentral auf den Smartphones der Nutzer".

Was sagen Experten zum digitalen Impfnachweis?

Der Digitalverband Bitkom begrüßte die "rasche Einführung der CovPass-App rechtzeitig vor den Sommerferien". Die Regierung habe in der Pandemie "doch noch einen digitalen Sprint hingelegt." Wichtig sei jetzt, dass die Übertragung des Impfstatus unkompliziert erfolgen könne - an möglichst vielen Orten und ohne

Schlangen vor Apotheken und später auch Praxen und Impfzentren. Bitkom bemängelte, dass dazu ein rein digitaler Weg fehle. Ein Online-Portal, auf dem anhand von Chargennummer, Name, Geburtsdatum und Impfdatum das Zertifikat beantragt werden kann, wäre eine

deutliche Entlastung gewesen. Eine solche Variante sollte künftig noch zur Verfügung gestellt werden.

Was kostet der digitale Impfnachweis?

Nichts für den Nutzer. "Das ist vom Ministerium als kostenfreie Leistung aufgesetzt", erklärt der Deutsche Apothekerverband. Allerdings: Apotheken erhalten für den Aufwand, Fälschungen und andere Dokumente zu überprüfen eine Vergütung.

Geht das auch über die Corona-Warn-App?

Ja, geht es. Denn: Der digitale Impfnachweis kann nicht nur über die neue "CovPass"-App angezeigt werden, sondern auch in der offiziellen Corona-Warn-App des Bundes - die schon mehr als 28 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Experten schätzen, dass 25 Millionen Menschen sie aktiv nutzen. Der Unterschied: Die "CovPass"-App hat anders als die Corona-Warn-App keine Kontaktverfolgungsfunktion.

Wird der digitale Impfnachweis Pflicht?

Nein. Der gelbe Impfpass und Bescheinigungen von Impfzentren oder Ärzten haben selbstverständlich weiterhin ihre Gültigkeit. Das Bundesgesundheitsministerium spricht selbst von einem freiwilligen und ergänzendem Angebot.

Was kann "CovPass" noch?

Parallel zur CovPass-App zum digitalen Impfnachweis kommt auch die Überprüfungs-Anwendung CovPass Check in die App-Stores. Damit können beispielsweise Restaurant-Betreiber mit einem schnellen Scan des vorgezeigten QR-Codes aus dem CovPass überprüfen, ob die Gäste einen vollständigen Impfschutz haben. Sie bekommen dabei nur den Impfstatus und den Namen des Gastes angezeigt, den sie mit dem Personalausweis oder einem anderen Ausweis Dokument

abgleichen müssen.

Welche Plattformen machen mit?

Die CovPass-App wird im Gegensatz zur offiziellen Corona-Warn-App nicht nur für iPhones von Apple und Android-Smartphones mit Google Play Services angeboten, sondern auch für die populären Smartphones des chinesischen Techriesen Huawei. Weil die Impfnachweis-App ohne die Google-Dienste auskommt, greift hier das von den USA verhängte Technologie-Embargo gegen die Chinesen nicht.

Autor: Joachim Schultheis (mit dpa)

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