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DIE VIER VON HIER
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Studioblog

#Homeoffice - Radio mal anders

Radio machen mal anders! Wegen der Corona-Krise arbeitet der größte Teil unseres Teams im Homeoffice. Auch DIE VIER VON HIER senden zur Hälfte von zuhause aus und organisieren die Sendung für Euch dank Videokonferenz und mobilem Studio. So halten wir Euch wie gewohnt auf dem Laufenden, was im Kreis und der Welt passiert!

Kontakt halten trotz Corona

Keine Schule, keine Freunde treffen, die meiste Zeit Zuhause sitzen... den Kids und Jugendlichen bei uns im Kreis fällt verständlicherweise die Decke auf den Kopf. Aber es gibt gute Nachrichten: Diese Woche haben die ersten Jugendzentren bei uns in der Region wieder aufgemacht. Ein kleiner Lichtblick nach Wochen in der Isolation. Doch auch während des Lockdowns haben sich viele Betreuer bei uns etwas einfallen lassen, um die Jugendlichen bei Laune zu halten. Sara aus Herford zum Beispiel hat für die Kinder ihrer Jungschar-Gruppe jede Woche kleine Pakete mit Basteltipps zusammengestellt und regelmäßig mit ihnen telefoniert. Sie kann es kaum erwarten, ihre Kids wiederzusehen und endlich wieder etwas mit ihnen zu unternehmen. Und so geht es vielen Betreuern bei uns. Worauf sie sich am meisten freuen und wie sie mit ihren Kids während der Corona-Krise in Kontakt geblieben sind - eines unserer Themen heute bei den VIER VON HIER.

Bundesregierung beschließt Konjunkturpaket

Mehr Geld für Familien und Kommunen, Entlastungen beim Strompreis - und eine Senkung der Mehrwertsteuer: Mit einem riesigen Konjunkturpaket will die schwarz-rote Koalition die Wirtschaft in der Corona-Krise ankurbeln. Union und SPD streben außerdem einen "Modernisierungsschub" an und wollen Zukunftstechnologien etwa für mehr Klimaschutz fördern. Die Spitzen der Koalition hatten lange um das Programm gerungen. Das Konjunkturpaket soll für 2020 und 2021 einen Umfang von 130 Milliarden Euro haben. 120 Milliarden entfallen dabei auf den Bund, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin sagte. Damit sollen Wirtschaft und Konsum der Bürger wieder angekurbelt werden. Infolge der Corona-Krise wird die bisher schwerste Rezession der deutschen Nachkriegsgeschichte erwartet. Merkel sprach von einem guten Ergebnis. Es gehe darum, die schwerste wirtschaftliche Krise in den Griff zu bekommen. Diese zeige sich an den mehr als sieben Millionen Kurzarbeitern. Das alles brauche eine mutige Antwort. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) fasste es mit den Worten zusammen: "Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen."

Die Kernpunkte des Konjunikturpaketes:

Ein "Herzstück" des Paketes ist nach den Worten des CSU-Vorsitzenden Markus Söder eine Senkung der Mehrwertsteuer. Vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 soll der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden, wie aus einem Beschlusspapier hervorgeht.

Dagegen entschieden sich die Spitzen der großen Koalition gegen eine Kaufprämie für abgasarme Benziner und Dieselautos. Sie beschlossen allerdings deutlich höhere Prämien für Elektroautos. Vor allem die SPD hatte sich vehement gegen Prämien für Benziner und Diesel gestemmt. Söder aus dem Autobauerland Bayern sagte nun, mit der Senkung der Mehrwertsteuer für alle Motoren und Klassen und Preiskategorien könnten nicht nur die Hersteller, sondern auch die Gewerkschaften gut leben.

Bei den Stromkosten sollen die Bürger entlastet werden. Dafür soll die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom-Anlagen ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden, wie aus einem Beschlusspapier hervorgeht.

Die Spitzen von Union und SPD einigten sich auch auf einen Kinderbonus von einmalig 300 Euro pro Kind, der mit dem Kindergeld ausgezahlt werden soll. Zudem sollen die Kitas weiter ausgebaut werden.

Die finanziell schwer getroffenen Kommunen bekommen ebenfalls Milliardenhilfen vom Bund. Damit sollen Ausfälle bei den Gewerbesteuereinnahmen für 2020 und 2021 von Bund und Ländern zusammen ausgeglichen werden. Walter-Borjans sagte, die enorme Entlastung werde die Kommunen investitionsfähig machen. Zudem will der Bund weitere Kosten für Unterkünfte übernehmen.

Die Bahn soll vom Bund wegen Einnahmeausfällen in der Corona-Krise Milliarden-Hilfen bekommen. Demnach sollen zur Aufstockung des Eigenkapitals weitere fünf Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. Geplant sind außerdem Hilfen von 2,5 Milliarden Euro für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Die Koalitionsspitzen einigten sich auch auf eine zusätzliche Unterstützung in Milliardenhöhe für Branchen, die von der Corona-Krise besonders belastet sind. Geplant sind "Überbrückungshilfen" im Umfang von maximal 25 Milliarden Euro, wie aus einem Beschlusspapier hervorgeht. Damit soll eine Pleitewelle bei kleinen und mittleren Firmen verhindert werden.

Außerdem soll es steuerliche Entlastungen geben, damit die Liquidität von Firmen gesichert wird und diese Spielräume für Investitionen haben. Die Koalition will außerdem mehr Geld ausgeben etwa für die Künstliche Intelligenz sowie für den Ausbau des neuen superschnellen Mobilfunkstandards 5G. Der digitale Wandel soll auch in der öffentlichen Verwaltung vorangebracht werden.

Wir präsentieren Revolverheld

Revolverheld kommen mit ihrem aktuellen Album "Zimmer mit Blick" ins Autokino! Im Gepäck haben sie nicht nur die Hits ihres fünften Studioalbums wie "Immer noch fühlen" oder "Liebe auf Distanz", sondern auch weitere Meilensteine ihres Schaffens à la "Halt dich am mir fest", "Lass uns gehen", "Spinner" oder "Ich lass für dich das Licht an". Wir präsentieren Euch das Konzert am 27. Juni 2020 in der Autoarena Oberhausen. Tickets gibt es hier