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Minden: Und App dafür!

Wir schreiben das Jahr 2016. Mittlerweile gibt es eigentlich für alles eine App: Fürs Wecken, für den Sport, fürs Essen. Höchste Zeit also, dass auch jede Stadt seinen eigenen digitalen Wegbegleiter bekommt. Was bisher aber eher nach Zukunftsmusik klang, wird in Minden jetzt wirklich Realität. Seit neustem gibt es sie: Die Minden App.

Aber was kann das Teil?

Zugegeben: Beim Namen waren die Entwickler nicht sonderlich kreativ. Aber so bleiben zumindest eventuelle Verwechslungen aus. Was den Rest betrifft, so kann sich die "Minden-App" aber wirklich sehen lassen. Insbesondere für Besucher der Stadt wird wirklich einiges geboten. Egal ob auf die Schnelle ein Restaurant, der passende Schuhladen oder die nächste Eisdiele gesucht wird - die App zeigt einem, was sich in der Nähe befindet. Darüber hinaus bietet sie aber auch Rabattaktionen an, offeriert besondere Angebote oder weist auf verschiedene Veranstaltungen hin.

Reines Werbetool?


Natürlich: In erster Linie geht es bei der App um den Einzelhandel. Es soll gekauft werden. Nichtsdestotrotz können aber auch gerade alte Mindener von bestimmten Rabattaktionen profitieren. Und auch darüber hinaus bietet die App noch mehr. Mit dem Smartphone in der Hand kann jeder jetzt auf seine eigene Stadttour gehen. Auf der Allstadtroute geht es jetzt auf eigene Faust von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und währenddessen versorgt uns die Minden App mit allen wichtigen Infos rund um die Gebäude. Wie im Museum können wir uns die Hintergrundinformationen entweder vorlesen lassen oder selber nachlesen. Ganz wie wir wollen.

Wo ist der Haken?

Auf der einen Seite ist es schon cool, dass eine Stadt seine eigene App hat. Das ist sehr fortschrittlich. Auf der anderen Seite birgt die neue App aber auch seine Tücken. Zum einen muss die App die ganze Zeit auf den Standort zugreifen können, sonst funktioniert sie nicht. Zum anderen muss zusätzlich auch Bluetooth durchgehend aktiviert werden. Heißt: Da geht innerhalb von kurzer Zeit eine Menge Energie und Datenvolumen durch. Von eventuellen Sicherheitslücken via Bluetooth mal ganz abgesehen. Wer mit der App durch die Stadt läuft, sollte auf jeden Fall auf das kostenlose W-Lan-Netz der Stadt zugreifen, erst dann lohnt sich die App wirklich.

Fazit

Einfach mal ausprobieren, ob die neue Stadt-App was für einen ist. Ein Test lohnt sich in jedem Fall.