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Reisetipps per Smartphone-App

Ein angebissenes Stück Wassermelone mit Strand im Hintergrund

Nicht mehr lange, dann beginnen die Sommerferien hier in Nordrhein-Westfalen. Und damit geht es auch für viele von uns in den Urlaub, ob nun eher direkt vor der Tür oder in die weite Ferne. Mit dabei ist fast immer das Smartphone und das wird zunehmend auch für die Reise-Planung und -Organisation verwendet.

Laut einer aktuellen Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom nutzen zwei von drei Deutschen Reise-Apps zur Planung und Unterstützung der schönsten Tage des Jahres. Besonders beliebt sind dabei Wetter-Apps (57 %), Übersetzungs-Apps (39 %) und Navigations-Apps (29 %).

Noch nicht so präsent in der Nutzung - aber laut dem Verband mit reichlich Wachstumspotential versehen - sind Reiseplanungs- und Reiseführer-Apps. Diese bieten uns - statt den gedruckten und teils sehr dicken Reiseführern, die auch nicht immer aktuell sind - eine breite Palette an Empfehlungen, Insider-Tipps und Orientierungsmöglichkeiten. Wir haben uns durch vier spannende Angebote geklickt.

Trip-Advisor - Der Bewertungs-Gigant

Screenshot aus der Tripadvisor-App
Quelle: Tripadvisor-App

500 Millionen Meinungen und Bewertungen von Reisenden sind das Pfund, mit dem die App „Trip-Advisor“ punktet. Diese gibt uns Nutzern eine Einschätzung und Orientierung bei den wichtigen Reise-Buchungsthemen wie der Hotel- und Restaurantsuche.

Allerdings sollten wir manche krude Bewertung nicht für bare Münze nehmen, die Bewertungen werden nicht redaktionell geprüft. Neben den unzähligen Bewertungen finden wir im Menüpunkt „Aktivitäten“ Hinweise zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, aber auch Tipps für Bike-, Wander- und Segway-Touren.

Die App eignet sich so auch, um vor den eigenen vier Wänden daheim die eine oder andere neue Entdeckung zu machen. Viele dieser Empfehlungen können direkt in der App gebucht und reserviert werden. Für die Nutzung müssen wir unser persönliches „Trip-Advisor-Konto“ einrichten. Das kann allerdings schwierig werden, weil wir einen Benutzernamen finden müssen, der zugleich zulässig und noch nicht vergeben ist. Schneller geht es mit unserem Facebook- oder Google-Account.

Die App „Trip-Advisor“ ist kostenlos.

Tripwolf - Der mobile Reiseführer

Screenshot aus der Tripwolf-App
Quelle: Tripwolf-App

Die App „Tripwolf“ ist einer der Dauerbrenner in den App-Stores. Nach eigenen Angaben wurde sie schon über zehn Millionen Mal runtergeladen. „Tripwolf“ bietet 600 Reiseführer in einer App. Basis sind die aus dem Buchhandel bekannten Marco Polo-Reiseführer.

Die App hilft bei der kompletten Reiseplanung – Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten – alles kann per Klick gesucht werden. Über den Trip-Planer können wir uns individuelle (Städte-)Touren zusammenstellen.

Praktisch sind dabei auch die Empfehlungen, zum Beispiel die Rubriken „bei Regenwetter“, „für kleines Budget“ oder „mit Kindern“. Die App ist kostenlos, es werden einem aber regelmäßig Premium-Pakete zu den Zielen angeboten. Diese ermöglichen eine werbefreie Nutzung und wir können dann Karten und Pläne auch offline nutzen.

Premium-Paket für eine Destination kostet knapp über 2 Euro, der unlimitierte Premiumzugang zu allen Zielen knapp 20 Euro.

Like a Local - Die Empfehlungs-App

Screenshot aus der Like a Local-App
Quelle: Like a Local-App

Die Einheimischen einer Stadt wissen am Besten, welche Restaurants, Bars oder Sehenswürdigkeiten wir in einer Stadt unbedingt besuchen müssen. Die App „Like a Local“ sammelt die Empfehlungen der Einheimischen.

Dabei können wir entscheiden, ob wir Empfehlungen in der Nähe unseres aktuellen Standorts sehen wollen oder ob wir nach Tipps in den Bereichen „Essen“, „Party“, „Muss man gesehen haben“ oder „Shoppen“ suchen wollen. Die Empfehlungen sind teilweise sehr detailliert und sagen auch schon mal, welches Gericht in dem empfohlenen Restaurant besonders gut ist oder dass wir frühzeitig vor Ort sein sollten, weil das Restaurant ab 18 Uhr immer ausgebucht ist.

Über die Option „Einheimische fragen“ können wir in einem Forum-Bereich auch direkt mit den Einheimischen chatten und unsere Fragen loswerden. Die App ist kostenlos, für die Offline-Nutzung werden aber pro Städtepaket etwas mehr als 2 Euro fällig. „Like a Local“ gibt es nur auf Englisch.

Google Trips - Reiseplanung mit der Suchmaschine

Screenshot aus Google Trips
Quelle: Google Trips-App

Mit „Google Trips“ hilft uns die Suchmaschine auch bei der Reiseplanung und -buchung. Lange gab es die App nur auf Englisch, seit letztem Jahr ist sie nun auch auf Deutsch verfügbar. Die App bietet das geballte „Google-Wissen“ für Reisen.

Pro Reiseziel haben wir eine Vielzahl von Optionen: So gibt es einen Button „Rabatte“. Wenn wir hierüber mit der App z.B. Eintritte für Museen oder andere Sehenswürdigkeiten buchen, winken 10 bis 30 Prozent Rabatt auf die Preise.

Über den Button „Mögliche Aktivitäten“ werden uns zum Beispiel „Selfie-Plätze“ angezeigt. Wir können aber auch über „Vintage-Shopping“ die verschiedensten Flohmärkte und entsprechende Geschäfte finden oder wir suchen über „weniger volle Museen“ kleine, unbekanntere Ausstellungshäuser.

Die App liest die Daten aus dem Google-Kalender und GMail aus und gibt dem Reisenden direkt Empfehlungen für die eingetragene Reise. „Google Trips“ ist kostenlos und kann ohne Zusatzkosten offline genutzt werden.

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