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Praktisch bis genial – Apps für Schüler

Teenies surfen mit dem Handy

Seit wenigen Tagen hat für die Schüler in NRW der Schulalltag wieder begonnen und damit die Zeit des mehr oder weniger kräftig ausfallenden Schulstresses. So mühen sich die Schüler durch teils ausufernde Stundepläne, kämpfen mit den ersten aufwendigen Hausarbeiten, koordinieren zahllose Termine wie vor allem die bald wieder anstehenden Klausuren und gleichzeitig sollen auch noch möglichst die großen Vorsätze nach dem letzten Schuljahr umgesetzt werden.

Dazu kommen meist eine nicht allzu gepflegte Zettelwirtschaft, die ständige Suche nach dem Ort, wo die wichtigen Notizen für die nächste Mathestunde stehen und schwere Schultaschen.

Doch viele Punkte dieser Liste lassen sich vereinfachen – mit dem Smartphone. Wir stellen zwei Handvoll Apps vor, mit denen das Smartphone mehr wird als nur der Klassen-Kommunikator per WhatsApp oder Snapchat sowie der Platz für Spaß und Unterhaltung mit Spiele-Apps oder YouTube und Co.

Für die Zeitplanung

Die „Häfft-Äpp“ ist genau die richtige, wenn es um die Koordination der zahllosen Schultermine geht. Hier können wir unseren Stundenplan hinterlegen, einen Klassenarbeitstimer einrichten und unsere Hausaufgaben-Planung übersichtlich an einem Platz organisieren. Bei Bedarf ist es auch möglich, eine Übersicht der Schulnoten und einen Ferienticker einzurichten. Allerdings hat die App zwei „Nachteile“ – sie ist nur für iOS erhältlich und sie kostet knapp über zwei Euro. Aufgeräumter, nicht ganz so umfangreich und bunt dafür aber kostenlos (in der Basis-Version) kommt die App „Stundenplan deluxe“ daher. Auch sie hilft bei der Stundenplan- und Terminkoordination, an Aufgaben kann erinnert werden und wir werden bei wichtigen Terminen benachrichtigt. „Stundenplan deluxe ist für iOS und Android erhältlich.

Für's Lernen

Vokabeln, Schriftzeichen oder Fachwörter lernen klappt im „analogen Leben“ meist mit einem Karteikasten. Pro Wort oder Begriff gibt es eine Karte und dann wird geblättert und gelernt. Die digitale und kostenlose Variante heißt „AnkiApp-Flashcards“ für iOS oder „AnkiDroid“ für Android. Mit diesen Apps wird unser Smartphone zum Karteikasten und aus blättern wird tippen und wischen. Die Karteikarten sind schnell angelegt und per App können wir auch unseren Lernfortschritt verfolgen. Spielerischeres und spaßigeres Lernen verspricht die App „Quizlet Karteikarten“. Auch hier können wir unsere eigenen Karteikarten anlegen oder wir holen uns eines der zahlreichen fertigen Lernsets auf unser Smartphone. Die ausgewählten Sprachen oder Themen können wir anschließend lernen und dabei verschiedene Wiederholungstechniken nutzen. Laut Angaben der App-Macher lernen schon 30 Millionen Schüler mit der kostenlosen App. Es gibt aber auch das „Quizlet Go-Abonnement“ für knapp 12 Euro, das Werbefreiheit und einen Offline-Modus verspricht.

Für mobiles Wissen

Nach dem Motto „Apps statt dicker Bücher“ macht die App „dict.cc“ aus unserem Smartphone ein Wörterbuch. 51 Sprachen sind offline nachschaubar, dazu gibt es ein Quiz-Game und einen Vokalbeltrainer. Wenn es nur um unsere Sprache geht, macht die „Duden-App“ unser Smartphone zum Nachschlagewerk. Allerdings sind nur die Bereiche „Starke Verben“ und „Rechtschreibregeln und Zeichensetzung“ kostenlos, die bekannten Ableger wie z. B. „Das Fremdwörterbuch“ oder „Die deutsche Rechtschreibung“ kosten knapp 20 Euro. Geballtes Lexika-Wissen gibt es zudem ganz kostenlos in der „Wikipedia-App“. Damit bekommen wir die Wikipedia-Welt in einer speziellen, auf unser Smartphone ausgerichteten Version mit wenig Speicherbedarf. Alle drei Apps gibt’s für Android und iOS.

Für Fachbereiche 1: Mathematiker

Einen Taschenrechner haben wir ja meist schon fest installiert auf unserem Smartphone. Mit der App „Math42“ wird das Smartphone aber zum „Alleskönner-Mathe-Center“, in das wir über eine spezielle Tastatur z. B. Termen eingeben und Zeichnungen anfertigen können. Dazu gibt es ein Assessment-Center, in dem wir unsere Mathe-Kenntnisse trainieren können. Die App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar. Allerdings müssen sich Nutzer neuerdings registrieren und es gibt offensichtlich keine Deutsch-sprachige- Version mehr. Eine nicht ganz so umfangreiche dafür aber praktischere Alternative ist die App „PhotoMath“. Sie löst unsere Matheaufgaben, indem wir diese fotografieren. Innerhalb kürzester Zeit werden Lösung und Rechenweg aufgezeigt. Die App läuft auf iOS und Android.

Für Fachbereiche 2: Chemiker

Die App „Merck PSE“ ist der Traum für Chemie-Schüler. Sie liefert das gesamte Periodensystem auf das Smartphone. Dazu gibt es reichlich Zusatzinformationen zu Chemie-spezifischen Themenfeldern und viele erläuternde Infografiken. Die App ist kostenlos und für Android und iOS verfügbar.

Für Fachbereiche 3: Fremdsprachler

Wenn es ums Sprachen lernen geht, ist die kostenlose App „DuoLingo“ einer der beliebtesten mobilen Wege. Mit der mehrfach ausgezeichneten App lernen weltweit – nach eigenen Angaben – über 300 Millionen Menschen. Mit „Duolingo“ können wir zwischen 23 Sprachen auswählen und die App ist für iOS und Android erhältlich.

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