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Laura Potting
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Album der Woche

Album der Woche

Jede Woche stellen wir Euch hier unser "Album der Woche" vor:


Album der Woche: Max Giesinger - "Vier"

Wie nennt man eigentlich sein viertes Album? Max Giesinger hat es sich relativ einfach gemacht. Drauf ist es auch einfach... einfach gute Musik. Unser Album der Woche.

Es liegt in der Natur von Reisen, dass sie irgendwann enden. Und manchmal braucht man ein bisschen, bis man selbst versteht, dass ein Trip vorbei ist. Max Giesinger ging es genauso. Vor drei Jahren erschien „Die Reise“, sein drittes Album, mit dem er einen Sommer und vier andere Jahreszeiten lang durch die Gegend zog, bis Corona der Sache ein vorläufiges Ende bereitete. Und Max begriff: Das ist okay so. Es war eine perfekte Zusammenfassung seiner eigenen Reise durch die (Musik-)Welt, der Schlusspunkt einer Trilogie. 

Wenn etwas aufhört, beginnt etwas Neues. Und Reisen enden in der Regel dort, wo man zuhause ist. Und so muss man laut Max Giesinger "Vier" sehen. Oder vielmehr: hören. "Vier" ist nämlich das vierte Album von Max Giesinger. Ein Neubeginn, ein Ankommen bei sich selbst, ein Trip in die Untiefen der eigenen Seele. 


Album der Woche: Adele - "30"

Es ist soweit: Das lang ersehnte neue Album von Adele ist auf dem Markt. "30" ist ihr viertes Studioalbum und wird mit absoluter Sicherheit wochenlang auf Nummer eins der Charts liegen. Und ihr könnt es euch hier anhören.

London (dpa) - Die Kulisse ist filmreif und fast ein wenig kitschig. Vor dem Panorama eines perfekten Sonnenuntergangs in den Hollywood Hills gibt Adele ihr erstes Konzert seit über vier Jahren. Am Griffith-Observatorium begeistert die Sängerin ein erlesenes Publikum - darunter Schauspieler Leonardo DiCaprio, Popstar Lizzo und Talker James Corden. Sie singt nicht nur bekannte Hits wie "Hello", den Bond-Song "Skyfall" oder "Rolling In The Deep", sondern gewährt auch einen Vorgeschmack auf ihr viertes Album. Gleich vier neue Lieder von "30" gibt die 33-Jährige bei dem Auftritt zum Besten, der schon im Oktober aufgezeichnet und am 14. November als Teil eines TV-Specials von US-Talk-Ikone Oprah Winfrey ausgestrahlt wurde. Unterbrochen wird der Gig von Interview-Passagen. Dafür hatte Adele - wie im März Prinz Harry und Herzogin Meghan mit ihrem heiklen

Interview - neben Oprah im Garten Platz genommen. Das TV-Event, als persönliches Gespräch zwischen den beiden Frauen vermarktet, lieferte - anders als Oprahs Gespräch mit den Royals - jedoch nichts Kontroverses.

Während sich der Himmel über den berühmten Hollywood-Buchstaben verdunkelt, singt Adele, die viel Energie und Selbstbewusstsein ausstrahlt, neben ihrer Comeback-Single "Easy On Me" auch die wuchtige Soulballade "I Drink Wine". Darin verarbeitet sie die Trennung von ihrem Mann Simon Konecki vor drei Jahren. "Du kannst mir glauben, dass ich versuche zu klettern", singt sie. "Aber auch wenn wir immer höher klettern, sind wir doch kein bisschen schlauer."

Der Wein, so die Kernbotschaft des Songs, ist das letzte, was noch die Stimmung hebe, aber damit könne niemand zufrieden sein. "Ich habe aufgehört, Alkohol zu trinken", berichtet Adele bei Oprah. "Ein hervorragender Schritt, um sich selbst wirklich kennenzulernen, ist einfach Wasser zu trinken und absolut nüchtern zu sein."

Die Sängerin hat ohnehin ein ambivalentes Verhältnis zum Alkohol. "Er hat mir meinen Vater genommen." Als sie zwei Jahre alt war, verließ er die Familie. In diesem April starb er an Krebs. Nachdem sie sich in den vergangenen Jahren angenähert hatten, konnte Adele ihrem Vater immerhin noch ihr neues Album vorspielen, bevor er starb. "Seine Lieblingssongs waren meine Lieblingssongs, das war unglaublich", erzählt sie bei Oprah. "Das war alles sehr, sehr heilsam."

Die Scheidung hingegen nagt noch sehr an Adele. Es sei ihr peinlich, dass sie "so schnell geheiratet" habe und sich dann habe scheiden lassen. Ihr ganzes Leben sei sie davon besessen gewesen, eine intakte Familie zu haben, "weil ich selbst nie eine hatte", sagt Adele mit Blick auf den abwesenden Vater. "Als ich sehr jung war, habe ich mir selbst geschworen, dass, wenn ich Kinder habe, wir zusammen bleiben. Und ich habe das wirklich, wirklich lange versucht."

Das mutmachende "Hold On" dreht sich wohl auch um ihre zerbrochene Ehe und die Leere danach. "Halte durch, lass dir Zeit, bleib geduldig", schmettert sie. "Bald kommt die Liebe, halte einfach durch." Die mitreißende Soulnummer zum Schmachten gipfelt in einem grandiosen Finale mit Gospelchor. Und die neue Ballade "Love Is A Game" erinnert in Ansätzen an den Etta-James-Klassiker "At Last". Längst darf man Adele in einem Satz mit solchen Ikonen nennen.

Dass sie in ihren Liedern so viel Privates preisgibt, ist gewollt. "Musik hilft mir in vielen Situationen, und ich möchte das auch für Andere tun, sie daran erinnern, dass sie nicht allein sind", erklärt sie auf Oprahs Sofa. Auch wenn sie durchaus manchmal Zweifel plagen. "Es gab Momente, als ich das Album geschrieben habe oder mir im Nachhinein noch mal etwas angehört habe, wo ich gedacht habe: 'Das ist vielleicht etwas zu privat.' Aber nichts ist so beängstigend wie das, was ich die letzten zwei, drei Jahre hinter verschlossenen Türen durchgemacht habe. Also habe ich keine Angst."


Album der Woche: Michael Patrick Kelly - "BOATS"

Vier Jahre nach seinem Platin Album “iD” kommt Michael Patrick Kellys fünftes Studioalbum: "BOATS" - für “Based On A True Story”. Es ist unser Album der Woche


"Beautiful Madness" und "Throwback" haben bereits international die Charts erobert. Nun kommt das Album mit 15 Songs – allesamt basierend auf wahren Geschichten, wie sein Label Sony dazu bekanntgegeben hat. 

Da wäre beispielsweise der Häftling, der in seiner Gefängniszelle zum Ikonenmaler wird und lernt, sich selbst neu zu malen - zu hören auf dem Song "Icon". Eine laut Michael Patrick Kelly beeindruckende Begegnung. Er selber trat in der Vergangenheit mehrfach für Häftlinge hinter Gittern auf. Und da wäre der blinde paralympische Gold-Langstreckenläufer, der seinen kollabierten, sehenden Begleiter ins Ziel schleppt, allein mit Hilfe von Zurufen des Publikums ("Running Blind"). 

Die Songs auf seinem neuen Studioalbum "BOATS" - Abkürzung für "Based On A True Story" sollen Mut, Trost und Hoffnung geben, ohne dass es blauäugig wirken würde. 

Musikalisch kennt das Album genretechnisch zudem keine Grenzen.

Michael Patrick Kelly im Interview

Album der Woche: Purple Disco Machine - "Exotica"

Der Dresdner DJ Purple Disco Machine hat sein zweites Studioalbum veröffentlicht. "Exotica" orientiert sich am Italo-Disco-Pop und beinhaltet einige Top-Hits des DJ's. Es ist unser Album der Woche.

Tino Piontek hat sein Album "Exotica" auf den Markt gebracht. Schon zu DDR-Zeiten, als er noch im Osten des geteilten Deutschlands - genauer gesagt in Dresden - gelebt hat, habe er sich selbst mit dem Genre "Italo-Disco-Pop" befasst, das für das neue Album seine Inspiration gewesen ist. "Aus irgendeinem Grund war das im Wesentlichen die einzige Art Popmusik, die damals im Radio erlaubt war", Piontek. Als Purple Disco Machine ist es nun das zweite Studioalbum, das seine Fans rauf und runterhören können. Es umfasst 14 Tracks mit einer Spiellänge von ungefähr einer Stunde. Mit dabei auf der Platte sind die beiden Mega-Hits "Hypnotized" und "Fireworks", die alleine bei Spotify auf fast 300 Millionen Aufrufe kommen. Das Album zeichnet sich durch Purple Discos bekannte Gitarrenlicks und Basslinien aus. Es soll dabei seine Hörerinnen und Hörer tiefer in seine Welt einführen.

Die Produktion fand größtenteils in Zeiten der Corona-Pandemie statt - wie er selbst erzählt in einem Lagerhaus in der Nähe seines Anwesens. "Anfang 2020 war ich kurz davor die Deadline, die ich mir für das Album gesetzt hatte, zu verpassen, aber dann hat sich alles verändert und ich hatte plötzlich ein bisschen mehr Zeit als geplant. Zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren hatte ich die Möglichkeit, jeden Tag im Studio zu sein: Ich habe meine Kinder jeden Morgen in den Kindergarten und in die Schule gebracht und bin dann ins Studio gefahren", sagt er "Musikexpress". Der international bekannte und angesehene DJ ist wieder on Tour. Vor allem die USA und Mexico stehen bis Ende des Jahres noch auf seiner Liste. Mit den Singles "My House" und "Dished (Male Stripper" erlangte er ab 2013 internationale Aufmerksamkeit und das Ansehen in der gesamten Musikbranche. Nicht ohne Grund stand er schon zusammen mit Größen wie Dua Lipa, Elton John oder Lady Gaga im Studio.

Autor: Joachim Schultheis


Album der Woche: Coldplay - Music Of The Spheres

Anfang der 2000er Jahre verzückten Coldplay mit Balladen und Poprock die Musikwelt. Doch davon hat sich die Gruppe entfernt. Auf ihrem neuen Album schlagen die Briten einen Weg zum Boygroup-Sound ein.

(dpa) - Das neunte Studioalbum von Coldplay unterlag bis kurz vor der Veröffentlichung (15. Oktober) allerstrengster Geheimhaltung. Schon seit den späten 2000ern haben Coldplay, die mittlerweile zu den erfolgreichsten Popgruppen der Welt zählen, ihren Stil zunehmend kommerziell ausgerichtet - weg vom schwermütigen, sanften Indie-Rock hin zum manchmal seichten Radiopop. Während sie bei spektakulären Konzerten immer größere Hallen und schließlich Stadien füllten, beim Glastonbury Festival auftraten, in internationalen Fernsehshows zu Gast waren und ihre Musik für Produktwerbung zur Verfügung stellten, entfernten sich die Briten zunehmend von ihren musikalischen Wurzeln.

Auf "Music Of The Spheres" folgen Coldplay dem Dancepop-Trend und landen irgendwo zwischen Dua Lipa, David Guetta und The Weeknd. Das Lied "Higher Power" ist seit Wochen in einem TV-Werbespot für Elektroautos zu hören. Für "My Universe" kollaborierten die Briten mit der angesagten koreanischen Boygroup BTS, die einen weltweiten Hype erlebt.

Über Synthesizer, Samples und Elektrobeats singt der 44-jährige, auch in bunten Klamotten noch recht unscheinbare Chris Martin im Duett mit den sieben durchgestylten Teenie-Idolen. In der ersten Stunde nach Veröffentlichung wurde das Video auf Youtube mehr als 2,5 Millionen Mal aufgerufen. Keine Frage: Der Song ist ein Ohrwurm.

Für "Music Of The Spheres" kollaborierten Coldplay nicht nur mit den koreanischen Superstars BTS, sondern auch mit dem schwedischen Songwriter Max Martin, einem echten Pop-Hitgaranten: Er schrieb unter anderem für die Backstreet Boys, Britney Spears, Katy Perry und Taylor Swift einige ihrer größten Hits.

Gemessen am Erfolg können sich die vier Briten bestätigt fühlen. "My Universe" ist ihr erster Nummer-eins-Hit in den USA seit "Viva La Vida". Und man kann davon ausgehen, dass auch "Music Of The Spheres" Millionen Mal verkauft oder gestreamt wird. Wer mit der Band und ihrem neuen Stil nicht mehr viel anfangen kann, sollte trotzdem "Coloratura" eine Chance geben. Mit zehn Minuten und 18 Sekunden Laufzeit ist es der längste Song, den Coldplay jemals veröffentlicht haben. Die großartige, atmosphärische Nummer erinnert entfernt an Pink Floyd. Das ist dann doch noch eine musikalische Überraschung.

Wie die Corona-Pandemie das neue Coldplay-Album beeinflusste

Album der Woche: Revolverheld - Neu Erzählen

"Neu erzählen" ist Album Nummer sechs für Revolverheld. Vollgepackt mit guter Musik ist es unser Album der Woche.

Im Festivalsommer 2019 beginnen die Arbeiten an "Neu erzählen". Abends standen Revolverheld noch mit Ihren Hits auf den Bühnen. Davor und danach entstehen in Backstage und Bussen erste Songskizzen und Textfragmente für das, was zwei Jahre später das neue Album werden wird: Unfertige Anfänge, angedachte Ideen - und als es gerade daran gehen soll, die losen Enden zu Songs und einem Album zu verdichten, grätscht die Pandemie dazwischen.


"Neu erzählen" ist kein Pandemie-Album

Zwar ist das neue Album kein Pandemie-Album, trotzdem haben die letzten Monate die Songs geprägt. Man hört ihnen an, dass sie das Ergebnis einer Zeit sind, in der alles anders war und sich wohl für immer verändert hat. In der wir alle mal einen oder vielleicht auch zwei Schritte zurückgetreten sind. In der wir raus aus dem Hamsterrad sind und die Bucket-Liste mit den schönsten Reisezielen für eine Weile in der Schreibtischschublade verschwinden musste. In der die Seiten im Terminkalender leer geblieben sind und man vielleicht erstmal so gar nicht genau wusste, wohin mit sich – und mit seinen Gedanken und Gefühlen. Das hört man den Stücken auf "Neu erzählen" an.


Album der Woche: Die Ärzte - Dunkel

Ein zweites Album innerhalb von einem Jahr. Die Ärzte sind 2020 und 2021 sehr umtriebig. Nach "Hell" folgt "Dunkel" mit sogar 19 Songs. Grund genug, es als unser Album der Woche zu würdigen.

Mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums innerhalb von 365 Tagen leisten die Ärzte zumindest etwas "Wiedergutmachung", nachdem sie ihre komplette Headliner-Tour in diesem Jahr haben absagen müssen. Die Gründe sind vielfältig, aber vor allem herrsche noch zu große Unsicherheit, wie denn die kommenden Regeln für die Veranstaltungsbranche aussehen. So mache eine Planung kaum Sinn. Fans schienen enttäuscht, doch vielleicht nun etwas besänftigt, schließlich kommt mit "Dunkel" das zweite Album kurz nach der Hiobsbotschaft heraus.

Die Platte zeigt, dass die drei Urgestirne, Bela B, Farin Urlaub und Rod Gonzalez, weiterhin absolut nichts falsch machen. "Dunkel" regt einerseits zum Nachdenken über die derzeitige Situation rund um Corona und die Politik an, andererseits gibt es auch Songs, die zum Feiern und Mitrocken animieren. Aber hört lieber selbst, hier gibt es das gesamte Album für euch.


Album der Woche: Bosse - Sunnyside

Beim achten Studio-Album und 25 Jahren Musik-Karriere sollte sich so etwas wie Routine einstellen. Doch Bosse tüftelte an seinem neuen Werk "Sunnyside" monatelang im Studio im Keller seines Hauses in Hamburg.

(dpa) - Das Ringen um die treffendste Zeile, das stimmigste Bild und die Melodie, die im Ohr bleibt, ist den 14 neuen Songs anzumerken. Axel Bosse - von den Fans liebevoll Aki genannt - gelingt es, besondere Momente einzufangen. Wieder ist viel Melancholie dabei. Es geht um Partnerschaft, Liebe und die gemeinsame Suche nach Glück.

Die von Bläsern angetriebene Abschieds-Hymne "Der letzte Tanz" ruft dazu auf, den Augenblick auszukosten. Verantwortlich dafür, dass Bosse diese Nummer als erste veröffentlichte, war seine 15-jährige Tochter. "Sie hatte eine Woche davon einen Ohrwurm und meinte dann: "Ist'n Hit, kannst du machen"", erzählt der Sänger, der während der Pandemie so viel Zeit zu Hause verbrachte wie in den letzten zwei Jahrzehnten nicht mehr.

Eine Reihe von Liebesliedern finden sich auf "Sunnyside" - zum Beispiel "24-7" oder "Hinter dem Mond". Vieles ist tanzbar. Neben Gitarren und Basslines finden sich Synthesizer und Drumloops - der Sound entspricht aktuell im Radio gespielten Popsongs. "Liebst du mich auch in meiner Nebensaison?" singt Bosse und verbindet Mallorcas verlassenen Ballermann samt Müll und leeren Stränden mit Lebensphasen, in denen bei ihm selbst nichts los ist. "Auf dem Album geht es hier und da wieder mehr um Innen, um mich, um Kraftlosigkeit und Depression", erzählt der gebürtige Braunschweiger.

Die beiden Vorgänger "Alles ist jetzt" (2018) und "Engtanz" (2016) landeten auf Platz eins der Albumcharts. Spürt er deshalb jetzt einen besonderen Druck? "Für die Charts bin ich nicht angetreten", sagt Bosse. "Ich habe eine extrem hohe Erwartungshaltung an mich selbst und keinen Bock, Scheiße abzuliefern." Das Songschreiben sei für ihn wie das Einkochen von Soße. "Am Ende hat man eine Essenz. Die ist dann so schlau und so treffend, wie es geht. Und möglichst noch berührend und eben nicht stumpf", sagt der Hobby-Koch.

Immer wieder bezieht der Musiker Position - zum Beispiel gegen Rechtsextremismus. Die beiden politischen Nummern auf dem Album seien ihm sehr wichtig, sagt er. "Für "Das Paradies" habe ich Leute eingeladen, die nicht nur reden, sondern auch machen." Aus dem utopischen Song über eine Welt ohne Sexismus, Rassismus, Armut und Ungerechtigkeit entstand das "Projekt Paradies", das soziale Projekte unterstützt, darunter eine Suppenküche in Hamburg. "Gerade in dieser krassen Zeit sehe ich es als meine Pflicht an, mich politisch zu äußern", betont Bosse. "Gemeinsam mit den Fans kann ich Dinge anschieben, die die Gesellschaft auf eine Art besser machen."


Album der Woche: Mark Forster - Musketiere

Auf "Musketiere" besingt Mark Forster seine aktuelle Lebensphase, ohne Konkretes über sein Privatleben zu verraten. Dabei dürfte ein Gastauftritt auf dem Album für besondere Diskussionen sorgen. Unser neues Album der Woche für euch.

Berlin (dpa) - Mark Forster ist seit fast zehn Jahren im Geschäft, tritt in zahlreichen TV-Shows auf und bringt jetzt bereits sein fünftes Album heraus. Der sonst um keinen Spruch verlegene Musiker gibt sich einzig bei Fragen zu seinem Privatleben wortkarg. Das macht es nicht ganz einfach, mit Forster über sein sehr persönliches Album "Musketiere" zu sprechen. Ein Versuch. Schon der Albumtitel ist in vielerlei Hinsicht interpretierbar. Die drei Musketiere - einer für alle, alle für einen. Die engsten Freunde? Oder eine junge Familie? Der titelgebende Song lässt eigentlich keinen Zweifel zu. 

"So schwerelos wie du bist. Ich hoffe, das bleibt auch so für dich. Noch ist die Erde zu groß für dich. Doch nicht für den, der du einmal wirst", singt Forster am Klavier mit melancholischer Stimme. Und weiter: "Du und wir. Musketiere. Liebe und Rücksicht. Bitte werde glücklich." Öffentlich sagt der Songwriter nicht, was ihn zu der Ballade bewegt hat. Denn Forster schützt sein Privatleben wie ein Musketier. Er wolle in seinen Texten maximal offen sein, diese aber nicht öffentlich diskutieren. Ein Balanceakt.


"Je spezieller es wird und je länger ich Musik mache, desto schwieriger wird es, nicht darüber zu sprechen. Meine Reaktion darauf ist, noch offener in der Musik zu sein. Das ist in einem Interview natürlich etwas unbefriedigend. Aber ich glaube, ich muss das so machen", erklärt der Sänger mit der Baseballkappe im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Dass Musikerinnen und Musiker nicht öffentlich über ihr Privatleben sprechen wollen, ist ihr gutes Recht. Schließlich geht es um ihren Job und ihre Kunst. Aber was, wenn Privates ein unerlässlicher Teil davon ist? "Es ist für mich unmöglich, nicht über mein Leben zu singen, weil mich etwas anderes musikalisch nicht interessiert. Es muss für mich mit einem Gefühl verbunden sei Je spezieller es wird und je länger ich Musik mache, desto schwieriger wird es, nicht darüber zu sprechen. Meine Reaktion darauf ist, noch offener in der Musik zu sein. Das ist in einem Interview natürlich etwas unbefriedigend. Aber ich glaube, ich muss das so machen", erklärt der Sänger mit der Baseballkappe im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Dass Musikerinnen und Musiker nicht öffentlich über ihr Privatleben sprechen wollen, ist ihr gutes Recht. Schließlich geht es um ihren Job und ihre Kunst. Aber was, wenn Privates ein unerlässlicher Teil davon ist? "Es ist für mich unmöglich, nicht über mein Leben zu singen, weil mich etwas anderes musikalisch nicht interessiert. Es muss für mich mit einem Gefühl verbunden sein."

Neben all den persönlich-romantischen Liedern enthält «Musketiere» aber natürlich auch wieder den Gute-Laune-Pop, für den Forster seit Jahren steht. Die Vorab-Singles "Bist du okay" oder "Drei Uhr nachts" laufen seit Monaten im Radio, auch "Mellow Mellow" hat Potenzial. Darüber hinaus ist zu spüren, wie sehr der Songschreiber Chöre und

Orchester mag. "Wenn eine Masse von Leuten versucht, ein gemeinsames Gefühl zu erwischen, ist das für mich magisch." Zumindest über diese Liebe spricht Forster dann auch öffentlich.


Album der Woche: Anne-Marie - Therapy

Die 30-jährige Anne-Marie hat ein neues Album herausgebracht. "Therapy" stellen wir euch hier bei uns in der "Album der Woche"-Rubrik vor.

Schon bemerkenswert, wie Großbritannien immer wieder unter Beweis stellt, dass es eigentlich das Land für moderne Popmusik ist. Die Erfolge von Adele und Dua Lipa, von Ellie Goulding und Jessie J. sprechen für sich. Ab sofort möchte auch Anne-Marie dazugehören. Das teilt sie mit ihrer neuen Platte "Therapy" mit. In einem Interview mit "Spot on News" sagt sie: "Bei jedem einzelnen Song, den ich herausbringe, möchte ich, dass er eine Bedeutung hat. Egal ob es darum geht, über Liebeskummer hinwegzukommen oder zu lernen, sich selbst zu lieben - ich konzentriere mich immer darauf, eine Botschaft reinzubringen [...]."

Das Album wird generell als sehr persönlich geschrieben. "Das Beste, was ich für mich realisiert habe, ist, dass ich auch an meinen schlechten Tagen weiß, dass es danach immer einen guten Tag geben wird", so Anne-Marie zu "Spot on News".

Zwölf Songs erwarten euch, mit einigen Gastkünstlern. Ihr könnt es euch hier anhören.


Album der Woche: Alvaro Soler - Magia

Nun ist es da: Das dritte Album von Alvaro Soler. "Magia". Der Pospänger aus Barcelona verzückt damit einmal mehr seine Fanschar - mit wahrer Gute-Laune-Musik. Unser "Album der Woche".

Nach Mega-Hits wie "Sofia" oder "La cintura" schicken sich bei Soler auf seiner neuen Platte erneut wieder ein paar Songs an, die das Zeug zu großen Sommerhits haben, egal ob es die Single "Magia" oder aber auch "Manana" wäre. Er aber hält sich mit der Festlegung zu Sommerhits zurück: "Ich glaube, Sommerhit ist einfach nur eine Schublade", so Soler gegenüber der "Mallorca Zeitung".

Globetrotter hat keine Heimat

Seine Songs lassen sich wunderbar am Strand auf Mallorca oder den eigenen vier Wänden abspielen. Egal wo, Alvaro Soler scheint auch schon längst da gewesen zu sein. Bekanntermaßen viel unterwegs ist auch der 30-Jährige selbst. Er pendelt derzeit zwischen Barcelona und Berlin hin und her, spielt auch mal Tennis in Tokyo.

Zurück zur Musik: Soler baut in seinen X Songs auf "Magia" vor allem auf:


Album der Woche: Dennis Lloyd - "Some Days"

Dennis Lloyd gibt es endlich auf Album-Länge. Wir feiern "Some Days" als unser Album der Woche.

Endlich den großen Durchbruch schaffen und ein Star werden. Für viele Musiker ist das genau DER Traum schlechthin! Aber Hand aufs Herz: Wenn man es dann geschafft hat, ist nicht immer alles rosig. Dennis Lloyd hat genau das gemerkt, nachdem er mit seiner Single "Nevermind" einen riesen Karrieresprung gemacht hat. Seit dem Hit ist Dennis Leben nicht mehr das was es mal war. Non-Stopp unterwegs sein, performen, arbeiten – eigentlich ist das ja genau das Ziel, wenn man groß rauskommen möchte. Für Dennis hatte das allerdings Folgen. Auf Instagram hat er gepostet, dass die Tour, die er 2019 hatte, irgendwas in ihm gebrochen hat und er monatelang gebraucht hat, um wieder klar zu kommen. Diese Zeit hat er genutzt und versucht etwas Gutes draus zu machen. Und genau das hat er geschafft. Er hat in dieser Zeit angefangen ein Album zu machen und das ist fertig. "Some Days" heißt die Platte. 14 Tracks sind drauf. "Bottom Line", "Irrelevant", "27 Club" - das klingt schon nach einem düsteren Album. Ist dann aber soundtechnisch trotzdem ziemlich abwechslungsreich. Seine neue Single "The Way" handelt auch von einer schweren Zeit und vom instrumental her, hört man das finde ich gar nicht raus. Hier ist er jetzt: Dennis Lloyd mit „The Way“.


Album der Woche: Olivia Rodrigo "Sour"

Die Hitsingle "drivers license" dreht schon länger die Runden durch euer Radio. Das Debutalbum "Sour" von Olivia Rodrigo ist nicht weniger bezaubernd.

Mit grade mal 18 Jahren gilt die Sängerin aus dem kalifornischen Temecula als eine der spannendsten neuen Künstler. Sie hat schon einen ersten Mega-Hit gelandet, schauspielern kann sie auch und einen Super-Star wie Taylor Swift kann sie auch noch zu ihren Fans zählen. In "High School Musical: Das Musical: Die Serie" hat sie die Hauptrolle ergattert und sich als Nini Salazar-Roberts in die Herzen von zig Teenies gesungen. Mit Disney hatte Olivia also einen richtig großen Karriereschub und mit ihrer Single "Drivers License" hat sie auch den weltweiten Durchbruch geschafft.


Album der Woche: P!NK - "All I Know So Far: Setlist"

Neue Musik von "P!NK". Die Pop-Ikone hat "All I Know So Far: Setlist" auf den Markt gebracht. Die Platte landet bei uns in unserer Rubrik "Album der Woche"

Pop-Ikone P!NK hat ihr neues Album "All I Know So Far: Setlist" inkl. Live-Aufnahmen von P!NKs gelobter "Beautiful Trauma World Tour 2019" veröffentlicht. Die Platte enthält zudem ihre Hit-Single "Cover Me In Sunshine" zusammen mit Tochter Willow als auch ihre neue Single "All I Know So Far".

In den letzten Wochen glänzte P!NK in den USA auf dem Cover des People Magazine und war Gast in Shows wie "Ellen", "The Tonight Show mit Jimmy Fallon". Sie erhielt außerdem den prestigeträchtigen Icon Award bei den "2021 Billboard Music Awards".

In ihrer Karriere veröffentlichte P!NK seit ihrem Debüt im Jahre 2000 acht Studioalben und ein Greatest Hits Album, die sich weltweit mehr als 60 Millionen Mal verkauften. Sie gehört zu den größten Künstlern des Jahrtausends.


Album der Woche: No Angels - 20

Sie sind tatsächlich zurück. Die No Angels haben mit "20" ein Comeback-Album heraugebracht. Wir würdigen es bei uns in der Rubrik: Album der Woche.

(dpa) - Die No Angels, in den 2000er Jahren die wohl erfolgreichste Girlband Deutschlands, spüren bei ihrem Comeback nach sieben Jahren kaum Erfolgsdruck. "Es geht nicht um Nummer-Eins-Hits. Wir machen uns keinen Stress mehr, an die Spitze der Charts zu kommen", sagte Sandy Mölling (40) der Deutschen Presse-Agentur. "Natürlich sind wir ehrgeizige Frauen, die ihr Bestes geben wollen. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst. Aber es muss nicht die Eins sein."

Interview: No Angels sprechen mit Julia Vorpahl

"Es ist eine andere Zeit. Wir müssen uns gar nicht in dieses schnelllebige Getummel schmeißen, sondern können einfach mal genießen, was wir tun und wofür wir stehen. Das ist viel wichtiger als Chartplatzierungen", ergänzte Jessica Wahls (44). Mölling, Wahls, Nadja Benaissa (39) und Lucy Diakovska (45) gewannen 2000 die Castingshow "Popstars" und landeten ein Jahr später mit "Daylight In Your Eyes" ihren Debüthit. Zum 20-jährigen Jubiläum veröffentlichen die Sängerinnen, die 2014 ihre Trennung bekanntgaben, am Freitag ihr Comeback-Album "20".

Ihr könnt es euch hier in voller Länge anhören.


Album der Woche: Rag'N'Bone Man - Life By Misadventure

Rag'NBone Man meldet sich zurück. "Life By Misadventure" ist ein Album mit viel Tiefe und Blues. Passend für diese Zeit. Unser neues Album der Woche

Die erste Singleauskopplung "All You Ever Wanted" landete auf Platz 1 der britischen Airplay- und iTunes-Charts und schaffte es hierzulande auf #12 der deutschen Airplay Charts und war damit der Startschuss für das neue Album von Rag'N'Bone Man.

Gegen alle Regeln trieb es Rag'n'Bone Man nach Nashville um das Album "Life By Misadventure" zu schreiben und aufzunehmen. Zurück in nach Großbritannien kehrte Rag’n’Bone erst, als der Lockdown einsetzte. Beeinflusst durch die Aura von Nashville steckt in einigen neuen Songs eine Dosis Blues und Soul, wodurch Rag'n'Bone Man deutlich hörbar einen großen Schritt als Künstler, Songwriter und Sänger nach vorne gemacht.

"Life By Misadventure" ist die Sammlung an Songs für diese außergewöhnlichen Zeiten, mit Titeln die tief berühren sollen. Es ist ein Album mit Tiefe und Seele und handelt von dem Erwachsenwerden und Vorwärtskommen im Leben.


Album der Woche: Danger Dan - Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

Der Aachener Danger Dan verbindet in seinem Album "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" Klavier und Rap. Wir präsentieren euch die Platte in unserer Rubrik "Album der Woche".

Wie fühlt es sich an, als politischer Rapper plötzlich ein Album zu gestalten, in dem das Klavier DAS Musikinstrument ist und dann große Aufmerksam? "Ich dachte eigentlich, dass es unterm Radar fliegt, weil die Musikrichtung an sich eigentlich 'over' ist", sagt Danger Dan bei uns im Interview. Der politische Rapper der Antilopen Gang hat mit "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" ein für unsere Zeit doch ungewöhnliches Album veröffentlicht. Seine Konzerttour - zusammen mit seiner "Gang" - steht für Mitte 2022 an. Einige Konzerte sind schon restlos ausverkauft. "Ich glaube, dass ich bis dahin noch viel am Klavier üben muss. Ein Klarvierkonzert habe ich noch nie gespielt. Ich weiß um ehrlich zu sein gar nicht, wie das geht", sagt er lachend. Zum Glück hat er ja noch ein Jahr Zeit und bis dahin kann man sein Album genießen.


Album der Woche: Kaleo - Surface Sounds

Fragen wir ausländische Künstler, was sie so an Deutschland mögen, sagen sie oft: Das Essen. War auch bei Kaleo-Frontmann JJ nicht anders. Dabei ist ihr neues Album "Surface Sounds" auch ein echter Leckerbissen und deswegen auch unser Album der Woche.

Er mag vor allem das Essen und die Menschen - die hat er kennengelernt, als er das erste Mal in Deutschland gespielt hat. Und natürlich das Bier. Er freut sich immer wieder, nach Deutschland zu kommen, hat uns Sänger JJ Julius Son im Interview verraten. Es läuft eh gut für die isländische Band. Vor vier Jahren hat ihre Single "Way Down We Go" in mehreren Ländern Platin-Status erreicht - unter anderem in Deutschland. Bei uns waren sowohl der Song als auch das dazugehörige letzte Album "A/B" in den Top 10 der Charts. Da will die Band gerne anknüpfen. Wir finden, das könnte mit diesem Album klappen.


Album der Woche: JORIS - Willkommen Goodbye

JORIS hat sein nächstes Album veröffentlicht. Auf "Willkommen Goodbye" zeigt er, dass er mit Widersprüchen gerne arbeitet. Außerdem verrät er uns im Interview, was an seinem Album so skurril ist.

"Es ist eine skurrile Situation. Ich habe anderthalb Jahre vor dem Lockdown an dem Album geschrieben. Und dann kam der Lockdown. Ich habe gemerkt, es gehören auch introvertierte Momente auf die Platte", sagt JORIS beim Kollegen Jürgen Bangert im Interview. Von "Nur die Musik" wechselte er den Titel schließlich auf "Willkommen Goodbye".

Bei "Sing meinen Song" war JORIS schon 2015 in den Gesprächen, er lehnte damals dankend ab. "Zu meinem dritten Album würde ich das lieber machen", habe er damals gesagt. Nun ist es soweit, nachdem "Willkommen Goodbye" raus ist. Er ist mit dabei.

Auf seiner neuen Platte arbeitet er mit Widersprüchen - mal gibt es einen stillen, mal einen kraftvollen Song oder trauriger gegenüber fröhlicher Song. Diese Stimmungsschwankungen ziehen sich durch das Album mit neun Songs und zwei Bonus-Tracks. Wir haben für euch unser Interview mit JORIS und das Album "Willkommen Goodbye" bereitgestellt. Ihr könnt euch beides unten anhören.

Das Interview mit JORIS

Album der Woche: Demi Lovato - "Dancing With The Devil... The Art Of Starting Over"

2018 fürchteten viele um das Leben von Demi Lovato. Die begnadete Künstlerin aber kämpfte sich zurück und hat mit "Dancing With The Devil" ein neues Album rausgebracht.

Das erste Album nach rund vier Jahren Pause. Ein wahres Lebenszeichen der Ausnahme-Künstlerin, die mit gerade einmal 28 Jahren schon so viel hinter sich hat. 2018 nämlich wäre Lovato fast gestorben, nach Einnahme eines Drogencocktails entkam sie dem Tod nur knapp, erlitt einen Herzinfarkt inklusive Schlaganfall.

Das Album heißt deshalb nicht ohne Grund "Dancing With The Devil...The Art Of Starting Over". 18 Lieder mit einer Stunde Spielzeit umfasst die neue Platte und bringt Lovato-Fans zum Glühen. Kritiker feiern das Album, denn, auch wenn man ohne Vorerfahrung an die Sache herangeht, kommen sehr melodische Songs bei herum - mit vielen Emotionen. Mit Ariana Grande und Sam Fischer befinden sich unter anderem auch bekannte Stars mit auf ihrem neuen Album. Demi Lovato - so scheint es - ist endgültig zurück.


Album der Woche: Justin Bieber - Justice

Er ist wieder zurück. Justin Bieber veröffentlicht mit "Justice" sein sechtes Studioalbum. Das würdigen wir selbstverständlich in unserer Rubrik "Album der Woche".

Mit mittlerweile vier ausgekoppelten Singles hat Justin Bieber seine Millionenschar an Fans in den vergangenen Monaten über Wasser gehalten, doch "Justice" ist nun veröffentlicht.

"Mein Ziel bei diesem Album ist es, Musik zu machen, die Trost spendet. Ich möchte Songs machen, mit denen sich die Leute identifizieren können und mit denen sie sich weniger allein fühlen", hat Bieber im Vorfeld erklärt und damit seine Vorstellungen und Visionen für "Justice" Ausdruck verliehen. Auf der Platte des Superstars sind wenig überraschend einige Hochkaräter dabei - unter anderem Chance The Rapper, Kid Laroi und Khalid.

"Justice" könnt ihr euch hier in voller Länge anhören.


Album der Woche: Tom Grennan - Evering Road

Wer sich noch an "Something In The Water" erinnert, wird sich darauf freuen, dass Tom Grenman zurück ist. Mit Evering Road ist sein neues Album erschienen.

Der junge Brite, der in der Fußballsimulation "FIFA 18" mit einem seiner Songs - "Found What I've Been Looking For" - große Bekanntheit errungen hatte, ist mit seiner rauchigen Stimme zurück. "Evering Road" heißt sein zweites Album, das wir euch in dieser Rubrik vorstellen.

Tom Grennan geht seinen Weg, unabhängig davon, was gerade im Pop so angesagt ist oder nicht. Er mischt Balladen mit House-Beats, lässt mal fröhlich, mal traurig angehen. Grennan hat sich mit "Evering Road" einen eigenständigen Sound erschaffen - vor allem dank seiner markanten Stimme, die einfach im Ohr zu bleiben scheint. Egal welches Genre aus dem Bereich des Pop - Tom Grennan mag es beherrschen. Wird er der nächste große Künstler aus dem Vereinigten Königreich? Wir dürfen gespannt sein.



Album der Woche: Robin Schulz - IIII

Robin Schulz meldet sich im Jahr 2021 wieder richtig zu Wort. Mit "IIII" ist sein nun viertes Studioalbum erschienen, das wir euch in dieser Rubrik vorstellen.

"Vier Jahre sind verhältnismäßig wirklich lange. Es sind in der Zeit fast 50 Tracks entstanden", sagt Robin Schulz gegenüber der "Abendzeitung" zu seinem neuen Album "IIII", das seit dem 26. Februar auf dem Markt ist. Es beinhaltet 17 Songs, zwei davon sind schon in den vergangenen Monaten in aller Munde gewesen: "Speechless feat, Alida" und "Rather Be Alone feat. Erika Sirola". Beide Tracks kommen allein bei Spotify auf knapp 500 Millionen Wiedergaben.

Als Feature Act ist Felix Jaehn mit von der Partie. "Felix und ich kommen sehr gut miteinander klar. Wir hatten eine Weile keinen Kontakt, was auch wohl an dem hektischen Tourleben vor Corona gelegen hat. Da war ich ja quasi immer unterwegs. Mittlerweile haben wir wieder mehr Kontakt und ich freue mich, dass es endlich mit der Kollaboration geklappt hat", erklärt Schulz der "Abendzeitung". Mit ihm ist auch die neue Single "One More Time" entstanden.

Generell wünscht sich Schulz, bald wieder auf Tour gehen zu dürfen. Wie wahrscheinlich jeder andere Künstler auch. Das vierte Album "IIII" würde der DJ dabei mit Sicherheit auch zu seinem Besten geben. Was ihm aber viel wichtiger ist als das Touring, bleibt die Gesundheit. "Das größte Ziel ist es in dieser schwierigen Zeit gesund zu bleiben. Das wünsche ich mir wirklich für jeden Einzelnen", so Schulz. Bis der Mann mit den 60 Sonnenbrillen wieder unterwegs ist, vergnügen wir uns also an "IIII".


Album der Woche: Schiller - Summer In Berlin

Schiller hat noch lange nicht genug. Mit "Summer in Berlin" ist ein neues Album auf den Markt gekommen. Wir würdigen es in unserer Rubrik "Album der Woche".

Das nunmehr elfte Studioalbum des Pop- und Ambientprojekt "Schiller" von Christopher van Deylen will an die vergangenen Erfolgsalben "Morgenstund", "Future" und "Opus" anknüpfen, die in Deutschland allesamt auf Platz 1 der Albumcharts für Wochen standen.

Mit "Summer In Berlin" veröffentlicht Schiller nicht nur ein neues Album. "Summer In Berlin" versteht sich darüber hinaus als (Live-)Werkschau und als Preview auf das, was man in Zukunft noch von Christopher von Deylen erwarten darf.

Schiller liebt die Opulenz, die Überlänge und das Kopfkino, zu dem er uns erneut den Vorhang öffnet. Von Deylen nimmt sich Zeit, sehr viel Zeit. Alleine der Album-Opener "Der Klang der Stadt" trotzt mit seiner Länge von über zwanzig Minuten jedem gängigen Radio- oder Streaming-Format. Ein imposantes Anschauungsbeispiel seines konsequenten Modus Operandi, der sich nahtlos ins Gesamtkunstwerk Schiller einfügt. Anpassung? Nein, danke.

"Ich tue gerne das Gegenteil dessen, was man üblicherweise so macht", sagt Christopher von Deylen. Seit über zwei Dekaden operiert der Musiker in seinen ganz eigenen Parametern, die sich oft weit abseits, ja bisweilen sogar komplett gegen den Strom bewegen. Ein Verfechter von Alternativen, von neuen Ansätzen und der Idee, elektronische Popmusik neu zu denken. 

Mit "Summer In Berlin" will er dies erneut unter Beweis stellen. Ihr könnt euch das Album hier anhören.


Album der Woche: Foo Fighters - Medicine At Midnight

Eigentlich wollten die Foo Fighters "Medicine At Midnight" passend zum 25-Jahre-Jubiläum ihres Debüts veröffentlichen. Nun erscheint das zehnte Album der populären US-Rockband ein Jahr später. Es ist trotzdem unser Album der Woche.


(dpa) - Etwas mehr als ein Vierteljahrhundert nach ihrem Debütalbum sind von Dave Grohl und seinen Foo Fighters keine leisen Töne zu erwarten. "Nach 25 Jahren will ich doch kein schläfriges Akustikalbum für den Ruhestand machen", stellt der Frontmann im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur klar. "Ich will verdammt nochmal eine Party feiern! Kommt, macht 'ne Flasche auf, dreht die Musik lauter, und dann bewegt euch!"

Und danach klingt dann auch "Medicine At Midnight", das zehnte Studioalbum der Foo Fighters, auf dem sich die US-Rockband musikalisch auf neues Terrain begibt. "Schon bevor wir die Songs vorbereitet haben, war uns klar, was wir dieses Mal machen wollten", erzählt Grohl am Telefon. "Es gibt viele Sachen, die wir als Band noch nie gemacht haben, eine davon war eine Groove-orientierte Platte."

So klingt das Album "Medicine At Midnight" der Foo Fighters

Bis jetzt. Mit einem frischen, groovigen und - ja, tatsächlich - tanzbaren Song starten die Foo Fighters in das neue Album. Ein cooler Frauenchor gibt "Making A Fire" einen Hauch von Soul und ein leichtes 70er-Jahre-Flair. "Wir haben alle in unserer Jugend Bands gehört und geliebt, die einen zum Tanzen bringen", sagt der ehemalige Nirvana-Schlagzeuger, der aus seiner zweiten Wahlheimat Hawaii anruft. "Egal ob es Earth, Wind & Fire oder Little Richard ist, David Bowie oder Sly and The Family Stone." Diese bisher weniger bekannten Einflüsse der Band sind auf "Medicine At Midnight" mal mehr, mal weniger zu hören.

Dass die Foo Fighters auf ihrer neuen Platte etwas anders klingen würden als bisher, deutete schon die erste Singleauskopplung "Shame Shame" im November an. Schlagzeug und Percussion von Taylor Hawkins wurden da zu einem maschinenartigen Klappern geloopt, während andere Instrumente bis zum Refrain eher minimalistisch ertönten und den Rhythmus verstärkten. Das Ergebnis war Funkrock. Das Album der Woche könnt ihr euch hier anhören.


Album der Woche: Passenger - Songs for the Drunk und Broken Hearted

Ein mit Spannung erwartetes Album zu Beginn des Jahres 2021. Singer-Songwriter Passenger aus Großbritannien hat die Platte "Songs for the Drunk and Broken Hearted" rausgebracht.

Der Singer-Songwriter Passenger (Mike Rosenberg) hat "Songs for the Drunk and Broken Hearted" veröffentlicht. Ein Album, das von betrunkenen Charakteren mit gebrochenem Herzen bevölkert wird und aus Songs besteht, die Rosenberg größtenteils geschrieben hat, als er noch Single war.

Ursprünglich sollte das Album im Mai 2020 erscheinen, aber als die globale Pandemie die Welt auf den Kopf stellte, entschied Rosenberg, dass das Album doch noch nicht ganz fertig war. Ein paar Songs schienen nicht mehr zu passen und wurden gestrichen. Viel wichtiger nun, dass drei neue Songs hinzugekommen sind, darunter der Album-Opener "Sword from the Stone", den er während der Quarantäne geschrieben und während einer seiner "YouTube Isolation Sessions" Anfang des Jahres zum ersten Mal aufgeführt hat.

Passenger stammt aus Brighton, England, und ist ein mehrfach preisgekrönter und mit Platin ausgezeichneter Singer-Songwriter. Obwohl er immer noch als Straßenmusiker bekannt ist, hat er schon vor langer Zeit den Sprung von der Straßenecke in die Stadien geschafft, auch dank der Unterstützung seines guten Kumpels Ed Sheeran und vor allem mit "Let Her Go", das in 19 Ländern Platz 1 der Charts erreichte, auf YouTube fast drei Milliarden Mal angeklickt wurde und auf Platz 3 der meistgesuchten Songs aller Zeiten steht.


Album der Woche: Meghan Trainor - A Very Trainor Christmas

Ehrlich! Es musste ein Weihnachtsalbum Album der Woche werden. Steht in unserem Vertrag mit dem Christkind.

50s Doo-Wop Feeling, klassischer Weihnachtspop und Christmas Party Tracks - das Album von Meghan Trainor ist wie ein gutes Geschenk zu Weihnachten: Es hat einfach alles. Neben einer ganzen Reihe von Weihnachtsklassikern, reiht die Sängerin auch fünf neue Songs mit ein. Und ganz alleine muss sie auch nicht Feiern. So gibt es etwa einen Feature-Track mit der legendären Soul-Combo Earth Wind & Fire. Man merkt Meghan Trainor ist eine Retro Liebhaberin. Zusammen mit Vater Gary Trainor schlägt sie wiederum die sanfteren Töne an. Gemeinsam haben sie eine Piano-Version des Weihnachtsklassikers "Have Yourself A Merry Little Christmas" aufgenommen. Der baldige Opa Gary begleitet seine Tochter hier am Klavier. Denn auch das ist eine kleine Weihnachtsüberraschung: Megan ist schwanger und wird nächstes Jahr Mutter.


Album der Woche: Robbie Williams "The Christmas Present" (Deluxe Version)

Bei Robbie Williams weihnachtet es mal wieder. Sein Album "The Christmas Present" ist zur Deluxe Version geworden, denn er hat ein paar neue Christmas-Songs aufgenommen.

Schon im August hat Robbie Williams den neuen Weihnachtssong verfasst, der sich auf der Deluxe-Version seines Weihnachtsalbums "The Christmas Present" wiederfindet. "Can't Stop Christmas" heißt er. Bei uns im Interview hat er auch verraten, wer ihn dazu bewogen hat, die Zeilen zum Song zu schreiben.

Robbie Williams im Interview

Der Song ist nicht der typische Weihnachtstrack - soviel ist sicher. Ganz im Gegensatz zu den vielen anderen Songs, die schon auf der ersten Version des Albums im vergangenen Jahr zu hören waren.

Überraschende Gastinterpreten

Wer hätte das gedacht? Helene Fischer ist doch tatsächlich ein Gast auf dem Robbie-Album. Eine Kombination, an die sich mancher gewöhnen müsste, aber warum nicht? Die deutsche Schlager-Queen ist beim Song "Santa Baby" dabei. Jamie Cullum oder Williams' Vater Peter Conway sind weitere Gäste. Aber das sind noch lange nicht alle.

Denn mit Bryan Adams ("Christmas - Baby Please Come Home"), Rod Stewart ("Fairytales") und dem Box-Champion Tyson Fury (!) ("Bad Sharon") gibt es noch mehr Surprise-Acts. Das alleine verspricht sehr viel Action und Spannung für den Hörer. Gepaart mit neuen Songs - angepasst an das besondere Jahr 2020 - ist das Weihnachtsalbum von Robbie Williams erneut in aller Munde. Und unser Album der Woche.


Album der Woche: Shawn Mendes - Wonder

Weihnachten ist in diesem Jahr für alle Shawn Mendes Fans etwas früher. Das neue Album "Wonder" ist raus und unser Album der Woche.

Grammy-Nominierung, mehrfach Platin für die ersten drei Alben - Shawn Mendes blickt mit grade mal 22 Jahren auf viele Erfolge zurück. Mit "Wonder will er daran anknüpfen. Dabei geht es auf der neuen Scheibe aber vor allem um Themen, die ihn in den letzten Monaten bewegt haben: Selbstliebe, seine Angstattacken und natürlich seine Liebe zu Kollegin Camila Cabello. Dazu kommt auch noch der passende Netflix-Film. "Wonder" läuft seit ein paar Tagen auf dem Streaming-Dienst. "Es ist nicht die Geschichte eines berühmten Musikers, dies ist die Geschichte eines Jungen, der aufwächst", sagt Shawn Mendes im Trailer. Das kann man sicher auch über das Album selbst sagen.


Album der Woche: Miley Cyrus - Plastic Hearts

Viele Musiker haben wegen Pandemie und Lockdown ihre neuen Alben erst später rausgebracht dieses Jahr. Bei Miley kamen neben der Pandemie noch eine ganze Menge andere Gründe dazu.

Ein abgebranntes Haus, eine Stimmband-OP und ein aufwühlendes Beziehungsleben - Miley Cyrus hat ein paar wirklich wilde Monate hinter sich. Deshalb hat ihre neue Platte weit über ein Jahr Verspätung. Und dann hat sie es doch geschafft jede Menge Prominente Gäste auf "Plastic Hearts" zu versammeln. Mit Dua Lipa hat sie sich zum Beispiel die wahrscheinlich beste Musik-Sensations-Partnerin momentan geschnappt. Aber auch aus der etwas älteren Rockschublade sind zwei Personen auf Mileys Album gesprungen: Billy Idol und Joan Jett. Der neue Song mit Dua Lipa hat tatsächlich auch ein rockiges Gefühl, gleichzeitig voll mit 80er-Pop. Und im Musikvideo beide im abgefahrenen Tourbus unterwegs. Das ist nichts für Tierfreunde: Eine Fliege und eine Spinne überleben das Video nämlich nicht. Ein bisschen Horror-Feeling auch: Das Konservenwasser von Kirschen im Glas wird umfunktioniert zu Blut. Und später performen die zwei den Song auch noch, während wir aus einem Mund mit Zähnen zugucken. Dazu noch am Ende eine Botschaft an Mileys Ex-Partner*innen: "Leckt mich am Arsch!"



Album der Woche: Rea Garvey - Hy Brasil

Es ist soweit. Rea Garvey hat sein neues Album "Hy Brasil" veröffentlicht. Ein mystischer Ort ist die Inspiration für sein neues Werk, das bei uns das Album der Woche ist.

Hy Brasil ist der Name einer sogenannten Phantominsel, die angeblich im sechsten Jahrhundert vor Irland entdeckt wurde, in Wirklichkeit aber nie existierte. Dieser mystische Ort, der vielen lange als Sehnsuchtsziel galt, hat Sänger Rea Garvey für seine neue Platte inspiriert. „Hy Brasil“ erscheint am 20. November.

Der Ire, der seit über 20 Jahren in Deutschland lebt und hier seine damalige Band Reamonn („Supergirl“) gründete, fühlte sich zuletzt mit seinem musikalischen Schaffen nicht mehr wohl. Der Genuss sei ihm abhanden gekommen. Corona habe ihm zusätzlich zugesetzt.

„Ich habe in der ersten Welle etwas meine Motivation verloren und musste mich echt zusammenreißen. Ich habe gemerkt, dass ich in eine falsche Richtung gehe“, sagte Garvey der Deutschen Presse-Agentur. „Ich musste die Liebe zur Musik wiederentdecken.“ Deshalb hat es ihn quasi zu seinem musikalischen Sehnsuchtsort gezogen.

Über seine Songs

Die 14 Songs auf „Hy Brasil“, die er zum größten Teil vor der Coronakrise geschrieben hat, bestehen aus Rock-Pop-Songs, die gute Laune verbreiten. Vor allem das eingängige „heyheyhey“ oder das mit Elektrobeats unterlegte „The One“. Politisch wird der 47-Jährige in „Enough Is Enough“, einem Duett mit dem Wiesbadener Rapper Kelvyn Colt. „Es gibt Ignoranz, Rassisten und die, die voller Hass sind. Lasst uns uns gegenseitig aufbauen und die Mauer der Trennung abreißen“, heißt es darin. (dpa)


Album der Woche: AC/DC - Power Up

Die Gesundheit spielte bei AC/DC in den vergangenen Jahren nicht mit. Ausgerechnet jetzt - mitten in der Corona-Pandemie melden sich die Veteranen zurück - mit "Power Up". Unser Album der Woche.

Sie sind zurück. AC/DC haben ihr mittlerweile siebzehntes Studioalbum veröffentlicht. "Power Up" heißt es. Es ist die erste neue Musik der legendären Band seit 2014. Die zwölf neuen Songs des Albums entstanden unter der Regie von Brendan O’Brien, der bereits „Black Ice“ (2008) und „Rock Or Bust“ (2014) produziert hatte. Auf „Power Up“ präsentieren sich AC/DC aufgeladen und glänzen mit ihrem legendären Signature-Sound. Gesundheitliche Probleme, die Band zuletzt immer wieder zurückgeworfen hat? Fehlanzeige.

Eine der prägendsten Rockbands der Geschichte

AC/DC sind eine der prägendsten Rockbands der Musikgeschichte, weltweit verkauften sich ihre Alben mehr als 200 Millionen Mal. Ihr legendäres Album „Back In Black“, das Doppel-Diamant-Status erreichte, ist das meistverkaufte Album einer Band aller Zeiten und mit weltweit fünfzig Millionen verkauften Exemplaren das dritterfolgreichste Album der Musikgeschichte. Ihre Konzertreisen sind auf allen Kontinenten stets ausverkauft, ihre Alben verkaufen sich jedes Jahr millionenfach und die Streams ihrer Songs gehen in die Milliarden.

Das jahrelange Warten der AC/DC-Fans auf neuen "Stoff" ist beendet. "Power Up" beendet eine lange Durststrecke und bringt den guten, alten AC/DC-Flair zurück.


Album der Woche: Ariana Grande - Positions

Album Nummer sechs mit grade mal 27 Jahren - und vor allem wieder ein richtiges Gutes. Ariana Grandes "Postitions" ist unser Album der Woche.

Völlig überraschend hatte Ariana Mitte Oktober angekündigt: Mein neues Album kommt übrigens Ende des Monats raus. Dabei ist "Thank U, Next" grade mal anderthalb Jahre alt und das Live Album "k bye for now (SWT Live)" sogar grade mal wenige Monate her. Aber irgendwie muss man ja die Zeit ohne Live-Auftritte rumkriegen.



Kontroverses Video zum Titeltrack

In der aufgeladenen Stimmung in den USA vor der Wahl hat Ariana ein Video rausgebracht. Darin ist sie die Präsidentin und macht ganz offenbar den Job besser als Donald Trump... zumindest sieht sie besser aus. Dabei geht es im Song eigentlich um die Liebe zu ihrem neuen Freund. Das Thema zieht sich auch durchs ganze Album, etwa auch bei dem Song "34+35". Wer rechnen kann, versteht wahrscheinlich die Anspielung.


Album der Woche: Sam Smith - Love Goes

Großer Pop von Sam Smith - da hat sich das Warten gelohnt. Eigentlich sollte Album Nummer drei früher kommen.

Eigentlich sollte das Album schon im Sommer rauskommen. Aber wie bei so vielen Dingen im Jahr 2020 machte Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung. Und auch der Titel wurde geändert. Eigentlich sollte die Scheibe "To Die For" heißen. Allerdings fand Sam, dass er in solchen Zeiten lieber nicht das Wort "die" - also sterben - im Titel haben wollte. Statt dessen gibt es viel Liebe.


Album der Woche: Die Ärzte - Hell

Acht Jahre haben die Fans warten müssen - jetzt sind die Ärzte mit einem neuen Album zurück. "Hell" ist unser Album der Woche.

Rap/Trap/EDM und die Ärzte? Das kann doch nicht zusammenpassen? Doch. Zumindest wenn man auf der neuen Platte der Punk-Institution den ersten Track "EVJMF" spielen lässt. Danach allerdings kommen die Songs den Ärzten doch eher wieder etwas näher - immer mit vielen lyrischen Spitzen gespickt.

Musikalisch gibt es generell eine Art "Punk-Rock-Pop-Country-Salsa-von-allem-etwas-Sound" auf den ihre Hardcore-Fans so stehen. Die Ärzte sind nicht nur jetzt im großen Medien-Echo wieder überpräsent. Kritiker sind verzückt. Die Ärzte schaffen es, auch mit dem 19. Studioalbum neue, unbekannte Akzente zu setzen und trotzdem ganz die alten zu sein. "Hell" ist zurecht unser Album der Woche.


Album der Woche: Aloe Blacc - All Love Everything

Er ist zurück: US-Amerikaner Aloe Blacc hat ein neues Album auf den Markt gebracht. Es heißt "All Love Everything". In den Texten beschäftigt er sich mit vielen Themen und bedient einige musikalische Genre - unser Album der Woche.

Soul, R'n'B und Pop - da ist Aloe Blacc zuhause. Der mittlerweile über 40-jährige Kalifornier hat sich vor allem mit seinem Megahit "I Need A Dollar" weltberühmt gemacht. Nun ist sein nächstes Studioalbum auf dem Markt. "All Love Everything" kommt mit tiefgreifenden Texten daher, die sich vor allem auf die Erfahrungen mit seiner Familie beziehen. Der erste Track des Albums heißt nicht umsonst "Family".

Aloe Blacc: Das bedeutet Musik für mich

Sound und inhaltliche Tiefe machen "All Love Everything" zu einem sehr stimmigen Album, das von den Kritikern größtenteils gelobt wird. Egbert Nathaniel Dawkins - so heißt Blacc eigentlich - ist sich neben seinen bekannten musikalischen Genre auch mal nicht zu schade für ein paar Country-Elemente und sehr viel Rhythmik.


Album der Woche: Alicia Keys - Alicia

Die große R&B-Ikone Alicia Keys hat ihr siebtes Album veröffentlicht. Sie wechselt in ihren Songs zwischen Pop und Soul. "Alicia" ist unser Album der Woche.

Alicia Keys schlägt mit ihrem neuen Album "Alicia" sehr soziale aber auch private Töne an. Es geht um Beziehungsprobleme, obwohl sie im Privaten doch sehr glücklich ist. Auf der anderen Seite aber ist auch die tiefe Spaltung der USA ein Thema für Keys. Neben Black Lives Matter spricht sie sich in "Good Job" und "Underdog" für hart arbeitende, teils vernachlässigte Menschen in den Vereinigten Staaten an.

Musikalisch vielseitig

In "Alicia" wechseln die musikalischen Genres oft hin und her. Mal wird es balladig und einfühlsam. Dann geht es weiter mit Funk und sogar etwas Reggae. Kritiker feiern Keys aber wieder einmal vor allem für ihre Momente, wenn sie am Klavier sitzt und ihr ganzes Temperament zeigt. Das macht sie auch in ihrem siebten Studioalbum, das mit 15 Songs daher kommt. Und obwohl sie doch viele aktuelle und soziale Themen in ihr Album verpackt, fehle es Experten an echten Kommentaren zur Präsidentschaftswahl - wohl auch aus Angst vor Problemen, so wie viele ihrer Kolleginnen und Kollegen aus der Unterhaltungsbranche es ähnlich gemacht haben. Das kann aber das gute Album - das wir in dieser Rubrik würdigen wollen - nicht schmälern.


Album der Woche: Ava Max - Heaven & Hell

Mit großen Pop-Songs auf massenhaft Ohren zielen - Ava Max haut auf ihrem Debüt-Album direkt mal 15 Songs raus. "Heaven & Hell" ist unser Album der Woche.

Natürlich ist auch ihr erster Hit "Sweet but Psycho" auf dem Album, genauso wie ihre Hits "Who's Laughing Now", "Kings & Queens" und "Salt". Das Album ist was ganz besonderes, hat uns Ava im Interview erzählt. Schließlich warte sie schon ihr ganzes Leben auf den Moment. Das sind jetzt 26 Jahre.

Zwischen Himmel und Hölle

Dabei ist das Album in zwei Hälften aufgeteilt - eben "Heaven" und "Hell". Die erste Hälfte hat die glücklichen und aufbauenden Geschichten und Sounds und die Hölle - da spuckt Ava Feuer! Sie möchte, dass ihr Album eine Geschichte erzählt und nicht nur eine Sammlung von Songs ist, sagt sie.


Album der Woche: Joy Denalane - Let Yourself Be Loved

Etwas Soul-Musik gefällig? Dann haben wir hier etwas für euch: Joy Denalane hat ein neues Album herausgebracht. Mit "Let Yourself Be Loved" begibt sie sich auf eine Reise in die 60er und 70er Jahre des Souls. Unser Album der Woche.

Joy’s Talent, die Ehrlichkeit, ihre kulturell komplexe Lebensgeschichte und natürliche Schönheit machen sie zu einer attraktiven und vielseitigen Künstlerin. Mit dem neuen Album "Let Yourself Be Loved" macht sie ein wahres Soul-Statement. Das "Motown" Album ist zu gleichen Teilen Selbstbehauptung, Ahnenforschung und Hommage an die großen Klassiker des Genres.

Ein musikalisches Stück, auf dem die 47-jährige Denalane die Stränge ihres bisherigen Wirkens zusammenführt. „Ich wollte ein ganz klassisches Soul-Album machen“, sagt sie. „Stilistisch wollte ich mich in der Phase von Ende der Sechzigerjahre bis ungefähr 1973 bewegen.“ Trotzdem geht es ihr nicht um Vintage-Simulationen alter Soul-Aufnahmen. sondern um: Identität. Musik, Politik und Persönlichkeit. Joy Denalane mit "Let Yourself Be Loved" ist unser Album der Woche.


Album der Woche: Hurts - Faith

"Faith" - Glaube, so heißt das neue Album von Hurts, unser Album der Woche. Und wie wir es von dem britischen Duo kennen, ist es keine Happy-gute Laune-Popmusik sondern eher düster. 

Klar, kommen wir auch bei diesem Album der Woche nicht um das leidige Thema Corona rum. Für Hurts war der Lockdown allerdings ganz gut. Schließlich standen die Songs schon vorher. Im Lockdown konnte dann am Album gebastelt werden hat uns Sänger Theo Hutchcraft erzählt: "Ich glaube wir haben Glück gehabt, weil wir wir die ganze Zeit damit beschäftigt waren das Album zusammen zustellen. Das Meiste war schon geschrieben und fertig bevor das alles passiert ist, aber wir haben die kreativen Sachen und Photos dann noch selbst gemacht. (Also wir hatten echt Glück, dass wir die ganze Zeit was zu tun hatten." Und obwohl sie die Songs ja vor Corona geschrieben haben, geht es inhaltlich in ihren Album auch um schwierige Situationen, sagt Adam Anderson: "Im Album geht's um diese Schwierigkeiten und darum, wie man den Weg aus solchen Situationen rausfindet. Aber ich glaube es endet auch mit einer hoffnungsvollen Botschaft. Klar es ist ein melancholisches Album, aber es steckt auch immer Hoffnung in unserer Musik."


Album der Woche: Katy Perry - Smile

Da hat Katy Perry doppelt abgeliefert: Erst eine Tochter und dann auch noch ein neues Album. "Smile" ist unser Album der Woche.

Als Katy Perry der Welt ein neues Album ankündigt, genügen schon drei Buchstaben und alle wussten Bescheid: "KP5" lautete monatelang das inoffizielle Kürzel für die neue Scheibe. Das Album heißt "Smile", klingt nach "Smile".

Angekündigt hatte Perry das neue Werk zuletzt mit Blumen: Ihr Song "Daisies", eine Lied über Unabhängigkeit, zeigte die Richtung für das neue Album, denn Katy will in der aktuellen Situation vor allem inspirieren, das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels aufzeigen, sagt sie. Als "Daisies" dann schon gut 125 Millionen Mal gestreamt worden war, legte sie mit "Smile" den Titelsong nach: "Drei Minuten absolut zuversichtliche Energie sind das", so Katy.

Ebenfalls auf dem neuen Album sind die schon 2019 veröffentlichten Singles "Never Really Over" und„"Harleys in Hawaii". Das heißt, dass wir ein Drittel des neuen Albums kannten, bevor es das Licht der Welt erblickte - fast so wie beim Nachwuchs. Da weiß man vor der Geburt ja meistens schon


Album der Woche: FINNEAS - Blood Harmony

Ok, wir geben es zu: Strenggenommen ist unser Album der Woche gar kein Album, sondern nur ein EP. Aber wenn der große Bruder von Billie Eilish sein Debüt auf den Markt bringt, können wir nicht widerstehen, die Regeln etwas auszudehnen.

Und wir müssen direkt nochmal einen kleinen Trick eingestehen. "Blood Harmony" ist nämlich eigentlich schon im Oktober 2019 erschienen. Die jetzt erschienene Deluxe-Version wurde aber erweitert.Zum einem gibt es den brandneuen Track "Break my Heart again" sowie eine neue Version seiner Single "Let's Fall In Love For The Night".

Das Interview mit FINNEAS
Eine Einheit aus Brunder und Schwester

Erstaunlich, dass FINNEAS neben Schauspielen und als Produzent und Song-Schreiber seiner Schwester überhaupt Zeit hat noch eigene Musik zu machen. Hat er aber und man kann durchaus parallelen ziehen zwischen den Songs wie "Ocean Eyes" für Billie und "Let's Fall In Love For The Night". Überhaupt sind die beiden nach wie vor Paradebeispiele für ein gut harmonierendes Geschwisterpaar. Wenn man genau hinhört, kann man auch auf "Blood Harmony" die Stimme von Billie finden. Umgekehrt hat FINNEAS das Debüt seiner Schwester mit ihr in ihrem Kinderzimmer aufgenommen.


Album der Woche: Alle Farben - Out Of Space

Frans Zimmer alias Alle Farben hat die Corona-Pandemie-Zeit genuntzt um an seinem neuen Album zu feilen. Nun ist es auf dem Markt. "Out Of Space" heißt es und knüpft dabei an seine ohnehin schon sehr erfolgreiche Karriere an.

Deep House für eine Reise zwischen Realität und Fiktion

Als einer der bekanntesten DJs in Deutschland ist Alle Farben nicht mehr aus den Charts wegzudenken. Mit der Single "Follow You" zusammen mit Alexander Tidebrink legte er einen ersten Grundstein für das "Out Of Space"-Album. Dieser Track alleine wurde schon gefeiert.

Auf dem Album findet er sich als einer von insgesamt 18 Songs bei einer Playtime von über 100 Minuten wieder. Kritiker bezeichnen "Out Of Space" als eine "Reise zwischen Realität und Fiktion", bei der die Deep-House-Tracks den Soundtrack für "Sommerabende am See" liefern. Alle Farben selbst freut sich sehr darüber, dass er das Album habe fertigstellen können. "Es war und ist eine schwierige Zeit", sagt er. Aber: "Das viele Zuhausesein hat mir dieses Album beschert und es hat mir großen Spaß gemacht, einmal diese musikalische Seite ausleben zu können.“


Album der Woche: Fynn Kliemann - POP

"Haltet mich davon ab, ein neues Album zu machen", sagte Fynn Kliemann im Jahr 2019. Ein Jahr später ist Ende Mai "POP" erschienen, sein neues Album.

Das Multitalent Fynn Kliemann ist für viele Menschen in Deutschland eine Person, auf die sie mit Staunen schauen. Schließlich ist der 32-Jährige nicht nur "Heimwerkerking", YouTuber, Dokumentarfilmer und Musiker. Sein Bekanntheitsgrad hat sein neues Album "POP" binnen einer Woche auf Platz 1 katapultiert - für viele keine Überraschung.


Es ist nicht nur Pop im "POP"-Album

Wer denkt, dass sich ausschließlich pop-artige Tracks auf dem Kliemann-Album befinden, irrt sich. Denn allein der erste Song "Erste Minute" bedient nämlich eher das Genre Hip-Hop beziehungsweise Rap. Es sind also einige Überraschungen für den Hörer dabei - Deutschpop inklusive. Inhaltlich orientiert sich das Album vor allem an dem Leben junger, planloser Menschen, die so gut es geht frei sein möchten und Alltagssorgen vergessen machen wollen.

Album nur noch digital erhältlich - Spende an neue Künstler

Die limitierte Anzahl an CD-Exemplaren war sofort ausverkauft. Seitdem gibt es das Album nur noch digital. Dabei tut Kliemann auch noch etwas gutes für die Künstlerszene: Pro verkauftem Exemplar spendet Kliemann einen Euro an neue Künstlerinnen, die sich bis zum 14. August per Mail bewerben können. An wen das Geld fließt, entscheiden die Käufer dann per Online-Abstimmung. "POP" von Fynn Kliemann - unser Album der Woche, alle Track in der Playliste.


Album der Woche: Nico Santos "Nico Santos"

So präsent wie Nico Santos in den Letzen Jahren war, ist es echt eine Überraschung. Seine neue, selbstbenannte Scheibe ist erst sein zweites Album. Wir finden: Das ist so gut, dass es unser Album der Woche ist.

In den Songs auf "Nico Santos" geht es um Leidenschaft, Verführung, aber auch um Verlust. Nico singt von der Geschichte einer großen Liebe, die in die Brüche ging und von Sehnsucht, geteilte Erinnerungen, Eifersucht, Selbstzweifeln, neuen Anfängen - und dem Spiel mit dem Feuer.

Nico Santos: "Es geht aber nicht nur um die Worte. Die Musik ist immer gleich wichtig, und ich bin stolz, dass ich jedem Song auch musikalisch einen ganz bestimmten, unverwechselbaren Anstrich habe geben können - im Einklang mit den Musikern." Die Rede ist von Pascal Reinhardt und Joe Walter, aber auch von Djorkaeff und Beatzarre. Santos: "Wir haben viel experimentiert, uns nicht von den bisherigen Erfolgen verwirren lassen." Die neue Vielfalt in der Musik kommt den sehr persönlichen Texten entgegen: "In dem Song 'Walk in Your Shoes' geht es um meinen besten Freund, der bei einem Unfall gestorben ist, als wir beide 15 waren. Ein Jahrzehnt habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie ich einen Song über ihn würde scheiben können. Als wir eines Tages im Studio die Zeile 'I wish you could hear me / Maybe you do' geschrieben hatte, wusste ich, dass ich den Song endlich in mir gefunden hatte." 


Album der Woche: LAUV "How I'm Feeling"

Wir haben lange darauf gewartet, nun ist es soweit: Lauv hat sein Debüt-Album rausgebracht. "How I'm Feeling" heißt es und ist unser Album der Woche.

Seit drei Jahren beglückt uns Ari Staprans Leff - besser bekannt als LAUV - immer wieder mit neuen Hits, die Ohrwurmgarantie haben. Anfang März hat er sein Album "How I'm Feeling" veröffentlicht - sein erstes Album überhaupt. Anstatt es erst einmal sanft mit, sagen wir mal zehn Songs, zu beginnen, hat er direkt 21 Tracks draufgepackt.

Der Song "Changes“ bedeutet Lauv mit am meisten, weil er darin verarbeitet, dass er sich verändern will und auch muss.

In der Zeit, in der er "Changes" geschrieben hat, ging es ihm nämlich so schlecht, wie noch nie zuvor. Er braucht, wie es der Name des Songs schon sagt, einfach eine Veränderung in seinem Leben. Er singt davon, dass er seine Klamotten wegschmeißen will, die er sowieso nicht mehr mag. Dass er seine Haare verändern und vielleicht ein bisschen weniger Alkohol trinken sollte.

Die Release-Party seines Albums hat Lauv allerdings gebührend gefeiert. Das sagen zumindest seine Social-Media-Kanäle. Den aufstrebenden Künstler aus San Francisco würdigen wir mit dem Album der Woche.

Das ist die Tracklist
  1. Drugs And The Internet
  2. Fuck, I'm Lonely (featuring Anne-Marie)
  3. Lonely Eyes
  4. Sims
  5. Believed
  6. Billy
  7. Feelings
  8. Canada (featuring Alessia Cara)
  9. For Now
  10. Mean It (with LANY)
  11. Tell My Mama
  12. Sweatpants
  13. Who (featuring BTS)
  14. I'm So Tired... (with Troye Sivan)
  15. El tejano (featuring Sofia Reyes)
  16. Tattoos Together
  17. Changes
  18. Sad Forever
  19. Invisible Things
  20. Julia
  21. Modern Loneliness

Album der Woche: Pet Shop Boys "Hotspot"

Warum machen Neil Tennant und Chris Lowe eigentlich noch Musik. Eine Frage, die man nach fast 40 Jahren zusammen als Band auch mal stellen darf. Die Antwort: Der Grund warum wir immer noch hier sind ist, dass wir immer noch gerne Musik zusammen machen. Das Gefühl hat sich seit den frühen 80er-Jahren auch nicht verändert. Das hört man der "Hotspot" auch an. Die beiden haben einfach Spaß zusammen. 

Zufallsbegegnung sorgt für Songtitel

Auch nach so langer Zeit als Band kann noch der Zufall bei der Entstehung von Songs weiterhelfen. Zum Beispiel bei "Monkey Buisness". In Texas gab es auf der Straße ein ganz besonderes Treffen, der für den Namen der ersten Single gesorgt hat. In Austin trafen sie einen Mann, der sie erkannte. Als sie ihn fragten: Was machst du hier, gab er als Antwort: "I'm here on monkey business. Just playing around" (ungefähr übersetzbar mit: "Ich mach hier nur Faxen / Ich lass den Alltag mal links liegen"). Auch andere Teile Gesprächs haben es in den Song geschafft.

Das ist die Tracklist
  1. Will-o-the-wisp
  2. You are the one
  3. Happy people
  4. Dreamland (featuring Years & Years)
  5. Hoping for a miracle
  6. I don’t wanna
  7. Monkey business
  8. Only the dark
  9. Burning the heather
  10. Wedding in Berlin


Album der Woche: Halsey "Manic"

Das dritte Album von Elektro-Pop Sängerin Halsey heißt "Manic" hat 16 Songs zwischen Pop, ein bisschen Country und Elektro -Unser Album der Woche.

In den USA ist Halsey alias Ashley Nicolette Frangipane längst ein Megastar. Ihre ersten beiden Alben bekamen jeweils Platin. Album Nummer drei soll ihr auch bei uns den Durchbruch bringen.

Der eine oder andere kennt Halseys Stimme vielleicht von ihrem Feature auf dem Song „Closer“ von The Chainsmokers. Immerhin war das auch bei uns ein Hit.

Als Halsey angefangen hat, an dem Album zu arbeiten, hatte sie kein Konzept, mit der Zeit ist ihr aber klargeworden, dass sie vor allem ehrlich sein will. Im Song „I Hate everybody“ geht es um die Unsicherheiten, die man manchmal fühlt. 

Auf "Manic" ist auch ihre Vorabsingle "You Should Be Sad". Im Song verarbeitet Halsey die Beziehung zu ihrem Ex - und da geht sie ganz schön zur Sache. Sie singt zum Beispiel: "Ich bin so froh, dass ich nie ein Baby mit dir hatte, denn du kannst nichts lieben, es sei denn, es ist etwas für dich drin."

"Ashley" ist eine Hommage an Halsey selbst bzw. an ihr echtes selbst. Dann gibt es wieder Songs wie "Finally/Beautiful Strangers", die total ruhig daher kommen oder Songs wie "3 AM", die einem an Avril Lavigne erinnern.

Das ist die Trackliste
  1. Ashley
  2. Clementine
  3. Graveyard
  4. You Should Be Sad
  5. Forever… (Is A Long Time)
  6. Dominic’s Interlude
  7. I Hate Everybody
  8. 3 AM
  9. Without Me
  10. Finally // Beautiful Stranger
  11. Alanis’ Interlude
  12. Killing Boys
  13. Suga’s Interlude
  14. More
  15. Still Learning
  16. 929

Album der Woche: Selena Gomez "Rare"

Das erste Album nach fünf Jahren: Selena Gomez ist wieder da. Mit "Rare" legt sie die rosarote Brille der Vergangenheit ab und rechnet mit Justin Bieber ab. Unser Album der Woche.

Es war eine der größten Pop-Lieben, die in der vergangenen Dekade die Welt erleben durfte: Selena Gomez und Justin Bieber. Doch so schön die Romanze begann, so schlecht endete sie. In ihrem neuen Album "Rare" singt Selena Gomez genau über diese Zeit und nimmt dabei wirklich kein Blatt vor den Mund. Justin Bieber geht es mächtig an den Kragen.

Allein der Song "Lose You To Love Me" ist eine ordentliche Abrechnung mit ihrem Ex. Sie habe "üble Erfahrungen" durchleben müssen, bis sie endlich wieder lachen konnte. "In two months you replaced us/ Like it was easy", ist nur eine der deutlichen Seitenhiebe gegenüber Bieber. Auch in der Single "Look At Her Now" arbeitet sie sich an ihm ab.

Nach ihrer Sinnkrise und einer längeren Zeit außerhalb der Öffentlichkeit meldet sich Gomez also mit "Rare" so richtig zurück und steigt für viele Experten nun endgültig in die Topklasse der Pop-Künstler auf. Das Album hat 13 Songs, die neben den Sticheleien gegenüber Bieber vor allem von ihrem neuen Lebensabschnitt handeln. "Auf allen anderen Songs blicke ich in die Zukunft. Erhobenen Hauptes", sagt sie selbst.

Das ist die Trackliste

1.   Rare

2.   Dance Again

3.   Look At Her Now

4.   Lose You To Love Me

5.   Ring

6.   Vulnerable

7.   People You Know

8.   Let Me Get Me

9.   Crowded Room

10. Kinda Crazy

11. Fun

12. Cut You Off

13. A Sweeter Place

Album der Woche: Robbie Williams "The Christmas Present"

Bei Robbie Williams weihnachtet es sehr. Zwei CDs voll mit Weihnachtsklassikern und vielleicht zukünftigen Weihnachtsklassikern. Unser Album der Woche: "The Christmas Present".

Das erste Weihnachtsalbum seiner doch schon sehr langen Karriere hat Robbie Williams Ende November auf die Märkte gebracht. Es ist eine Mischung aus eigenen Weihnachtssongs und alt bekannten Klassikern.

Überraschende Gastinterpreten

Wer hätte das gedacht? Helene Fischer ist doch tatsächlich ein Gast auf dem Robbie-Album. Eine Kombination, an die sich mancher gewöhnen müsste, aber warum nicht? Die deutsche Schlager-Queen ist beim Song "Santa Baby" dabei. Jamie Cullum oder Williams' Vater Peter Conway sind weitere Gäste. Aber das sind noch lange nicht alle.

Denn mit Bryan Adams ("Christmas - Baby Please Come Home"), Rod Stewart ("Fairytales") und dem Box-Champion Tyson Fury (!) ("Bad Sharon") gibt es noch mehr Surprise-Acts. Das alleine verspricht sehr viel Action und Spannung für den Hörer. Williams selber sagt dazu: "Ich bin mehr als begeistert, mein erstes Weihnachts-Album zu veröffentlichen! Ich habe in meiner Karriere schon viel gemacht, aber mit dieser Veröffentlichung wird für mich ein Traum wahr. "

Der 18-fache Brit-Awards-Sieger und allseits bekannte Popstar bringt mit "The Christmas Present" seine insgesamt 13. Platte heraus. Sie wurde in England, den USA und Kanada aufgenommen.

Das ist die Trackliste

Disc one: Christmas Past

  1. Winter Wonderland
  2. Merry Xmas Everybody (feat. Jamie Cullum)
  3. Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!
  4. The Christmas Song (Chestnuts roasting on an open fire)
  5. Coco's Christmas Lullaby
  6. Rudolph
  7. Yeah! It's Christmas
  8. It's A Wonderful Life (feat. Poppa Pete)
  9. Let's Not Go Shopping
  10. Santa Baby (feat. Helene Fischer)
  11. Best Christmas Ever
  12. One Last Christmas
  13. Coco's Christmas Lullaby Reprise

Disc two: Christmas Future

  1. Time For A Change
  2. Idlewild
  3. Darkest Night
  4. Fairytales (feat. Rod Stewart)
  5. Christmas (Baby Please Come Home) (feat. Bryan Adams)
  6. Bad Sharon feat. Tyson Fury
  7. Happy Birthday Jesus Christ
  8. New Year's Day
  9. Snowflakes
  10. Home
  11. Soul Transmission

Album der Woche: Johannes Oerding "Konturen"

Ein Album auf den zum ersten Mal auch Johannes Oerdings Freundin Ina Müller mitsingen durfte. "Konturen" ist unser Album der Woche.

Auf dem Album sind insgesamt 13 Songs, die sich nicht nur ordentlich in Sachen Sounds und Themen abwechseln. Johannes hat uns im Interview "Konturen" beschrieben:

Johannes Oerding über das Album "Konturen"

Mit "An Guten Tagen" brachte Oerding im Laufe des Jahres einen Hit heraus. Der Song findet sich natürlich auch auf dem "Konturen"-Album wieder. Seine Fans haben in jedem Fall großes Gefallen an der neuen Platte, schließlich ist seine "Konturen"-Livetournee nahezu komplett ausverkauft.

Wer sich Johannes Oerding live nicht entgehen lassen möchte, sollte sich also beim Ticketkauf beeilen. In NRW ist er zum Beispiel am 13. März in Oberhausen zu hören. Tickets gibt es hier. Auch in Münster (4. März) und Köln (6. März) wird er spielen.

Das ist die Trackliste
  1. An guten Tagen
  2. Alles okay
  3. Blinde Passagiere
  4. Anfangen
  5. Unter einen Hut
  6. Anfassen
  7. Ich hab dich nicht mehr zu verlier'n (+ Ina Müller)
  8. Besser als jetzt
  9. K.O.
  10. Vielleicht im nächsten Leben
  11. All In
  12. Wenn du gehst
  13. Benjamin Button

Album der Woche: Silbermond "Schritte"

Nach rund vier Jahren hat die Band Silbermond ihr neues Album veröffentlicht. Es heißt "Schritte" und kommt neben einfühlsamen Songs auch hier und da politisch rüber. Deshalb ist "Schritte" unser Album der Woche.

Das sechste Studioalbum von Silbermond wurde nicht in ihrer Heimat, im sächsischen Bautzen, produziert. "Schritte" wurde nämlich in Fulda und auch in Frankreich, in einem Studio in Saint-Remis de Provence produziert. Das Cover kommt im Übrigen ungewöhnlich bunt daher, für die Bautzener Band, deren Lieblingsfarbe ja eigentlich „Schwarz“ zu sein scheint, wenn man sich ihre Klamotten und auch die letzten Cover so ansieht!

Drei der vier Bandmitglieder, Stefanie Kloß - die Frontfrau - und Johannes sowie Thomas Stolle, haben uns besucht und über das neue Album "Schritte" gesprochen. "Es geht um die vielen kleinen Schritte, die wir jeden Tag gehen und uns prägen", sagt Stefanie. Etwa die Geburt ihres Kindes. Der Song dazu heißt "Hand aufs Herz".

Einer der zehn Songs auf dem Album heißt "In meiner Erinnerung". Er sorgt bei dem ein oder anderen Menschen garantiert für Tränen in den Augen, da er doch wirklich so persönlich und emotional daherkommt. Stefanie Kloß hat ihren Vater verloren und denkt jetzt, wo sie Mutter ist, oft daran, dass er ihr Kind nicht kennen lernen konnte.

Neben diesen persönlichen Songs gibt es nun aber auch den ein oder anderen Track, der mit einer klaren politischen Note verpasst worden ist. Die Band hat sich nämlich zum ersten mal auf einem ihrer Alben sehr deutlich positioniert, gegen Antisemitismus und Homophobie.

Wer glaubt, dass Silbermond nun bei ihrem schon sechsten Album keine Aufregung mehr verspürt, weil so etwas nun wirklich zur Routine gehört, sieht sich getäuscht.

Ein Album mit 10 Titeln. Eine gesungene "Silbermond Biographie", sagt Stefanie Kloß. Zumindest hatte sie das letztens erst gehört.

Das ist die Trackliste
  1. Schritte
  2. Was Freiheit ist
  3. Bestes Leben
  4. Träum ja nur (Hippies)
  5. In meiner Erinnerung
  6. Luftschloss
  7. Für Amy
  8. Hand aufs Herz
  9. Silbermond
  10. Ein schöner Schluss

Album der Woche: James Blunt "Once Upon a Mind"

Grade mal ein Jahr hat James Blunt gebraucht um sein Album "Once Upon a Mind" fertigzustellen. Er verarbeitet damit unter anderem die Krankheit seines Vaters. "Der Prozess war sehr intensiv. Man kann sich am besten fokussieren, wenn man möglichst wenig Zeit hat. Das habe ich hier wieder gemerkt. Auch wenn du wenig Zeit mit einem Menschen hast, wie ich mit meinem Vater. Du musst deine Botschaften einfach schnell zu Papier bringen und daher fiel es mir auch nicht schwer, das zu tun," erzählt uns James im Interview.

"You're Beautiful" ist sein größter Hit bis jetzt... und er findet ihn unheimlich

2005 erschien die Single "You're Beautiful". Ein riesen Hit, der bis heute läuft, wenn verliebte Pärchen Musik zusammen hören. James selbst sieht das Lied weniger als Schmusesong. "Ich war auf Drogen abgestürzt und habe die Freundin eines Anderen gestalkt", erklärt der Brite seinen damaligen Liedtext. "Dieser Typ ist nicht romantisch. Dieser Typ ist unheimlich."

Auf seinem neuen Album (seinem sechsten) ist James Blunt wieder sehr gefühlvoll und vor allem sehr persönlich und melancholisch.

Das ist die Trackliste
  1. The Truth
  2. Cold
  3. Champions
  4. Monsters
  5. Youngster
  6. 5 Miles
  7. How It Feels To Be Alive
  8. I Told You
  9. Halfway
  10. Stop The Clock
  11. The Greatest